Zum Vorschlag, aus dem Verein zur Hagelabwehr auszutreten, hat Paul-Thomas Weich aus Brigachtal folgende Meinung.
Ein Kreisverkehr am Kirchdorfer Gewerbezentrum, den niemand wirklich braucht, ein tolles Dorfhaus, ein wunderschöner Kindergarten in Überauchen, ein aufgeblähter Personalbestand, ein sicher teures Audit zum Arbeitgeberdasein, ein protziger Dienstwagen für den Bürgermeister, ein aufwendiges 50-Jahr-Jubiläum und viele ähnliche Maßnahmen und Handlungen – über deren Sinnhaftigkeit man unterschiedlicher Meinung sein kann.
Gemeinsam ist allem: Man muss es sich leisten können, die Kosten und nicht nur die Ausgaben im Auge behalten. Aber jetzt kommt sie, die Sparmaßnahme, die alles in den Schatten stellt: der geplante Austritt aus dem Hagelabwehrverein.
Seit es den Verein gibt, sich Piloten trauen, in Gewitterwolken zu fliegen, hat es in der Region keine großen Hagelschäden für Gebäude und Landwirtschaft mehr gegeben.
Etwa 0,23 Euro pro Einwohner
„Rein finanzielle Erwägungen“ seien der Grund für den geplanten Austritt. Etwa 0,23 Euro im Jahr kostet diese Mitgliedschaft pro Einwohner der Gemeinde Brigachtal.
„Pseudo-Sparen“ nennt man solche Maßnahmen, bei denen der Gemeinderat in seiner Verantwortung mit Vernunft nicht mitgemacht hat.
Paul-Thomas Weich, BrigachtalSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.