Romano Berger (grünes Trikot) und der TuS Lörrach-Stetten schalteten im Halbfinale den FC Hauingen mit 2:1 aus. Foto: Hannes Brenneisen

Bezirksliga-Primus TuS Lörrach-Stetten fordert den SV Waldhaus im Endspiel des Bezirkspokals. Chefcoach Andreas Schatz lobt derweil Franco Viteritti.

Binnen drei Tagen könnte der TuS Lörrach-Stetten, aktueller Spitzenreiter der Bezirksliga Hochrhein, den „Double“-Gewinn sicherstellen. Nachdem es am Donnerstag (16 Uhr) im Finale des Bezirkspokals gegen den abstiegsbedrohten Bezirksligisten aus Waldhaus geht, kann sich die Schatz-Elf am Samstag um 16 Uhr auf dem heimischen Kunstrasen zum Bezirksliga-Meister krönen.

 

Schatz geht „entspannt“ ins Endspiel

Auf die Frage, ob das Endspiel in Lauchringen das größte seiner Trainerkarriere sei, musste Chefcoach Andreas Schatz zuerst eine Denkpause einlegen. „Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken gemacht. Vom Gefühl her ja, dennoch muss ich sagen, dass ich es total entspannt angehe.“

Auch die Tatsache, dass die Blau-Weißen als haushoher Favorit eigentlich nur verlieren können, lässt den Übungsleiter kalt. „Wir hatten einen interessanten Werdegang seit Spieltag vier. Vor der Saison waren wir noch nicht auf jedem Zettel. Seit Spieltag vier wissen alle, dass wir nicht ganz verkehrt sind. Seither heißt es plötzlich von allen Seiten, dass wir jedes Spiel gewinnen müssten“, so Schatz. Daher gehe der TuS auch das Finale gleich an, wie jedes bisherige Saisonspiel.

„Interessanter Werdegang seit Spieltag vier“: Andreas Schatz blickt mit Vorfreude auf das Endspiel. Foto: Hannes Brenneisen

Die Euphorie im Verein ist derweil spürbar. Zwei Busse haben die Stettener für die weite Fahrt nach Lauchringen organisiert. So sollen die Mannschaft und die Fans geschlossen in den Osten des Bezirks reisen.

„Frage mich bis heute, wie Franco das alles schafft“

Was die organisatorische Arbeit betrifft, hebt Schatz besonders Franco Viteritti hervor. „Im Hintergrund wird Fabio (Viteritti; Anm. d. Red.) und mir da wirklich alles abgenommen. Ich muss wenn ich auf das Trainingsgelände komme eigentlich nur den Lichtschalter ein und aus machen (lacht). Ich frage mich bis heute, wie Franco das alles schafft.“

Personell wird der Bezirksliga-Primus mit einem 23-Mann-Kader ans Pokalfinale reisen. Semsettin Essiz fehlt verletzt, Sidney Strauss weilt in Japan. Domenico Maier verpasst das Endspiel aufgrund einer bitteren Gelb-Roten Karte, die er sich bei der „Zweiten“ des TuS in der Nachspielzeit eingehandelt hatte.

Der Kontrahent aus Waldhaus steht auf Rang 13 der Bezirksliga Hochrhein. Erst Ende April kassierte der SVW eine 0:7-Klatsche beim TuS. Im Finale werden die Grün-Weißen dem Spitzenreiter sicher mehr entgegensetzen wollen.

TuS Kleines Wiesental trifft auf die SF Schliengen

Auch der Finaltag der Damen steigt am Himmelfahrtstag auf der Anlage des SC Lauchringen. Hier duellieren sich der TuS Kleines Wiesental und die Sportfreunde aus Schliengen. Genau wie bei den Herren, spielen beide Mannschaften in der Bezirksliga.

Während der TuS mit 27 Punkten auf Platz zwei liegt, verfolgen die Schliengener die Kleinwiesentäler als Drittplatzierter (20 Punkte).