Die Sulzer Feuerwehrabteilung erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug – allerdings mit 26-monatiger Lieferfrist.
Geschlossen stimmte der Wildberger Gemeinderat in seiner Sitzung der Beschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Sulz am Eck zu. Diese Beschaffung orientiere „sich am beschlossenen Fahrzeugkonzept“, stellte Bürgermeister Ulrich Bünger in der Sitzung fest.
Altes Fahrzeug von 1996
Mit dem neuen Auto soll das im Jahr 1996 beschaffte Löschgruppenfahrzeug 8/6 ersetzt werden. Dieses habe, wenn es schließlich ersetzt wird, mehr als 30 Jahre auf dem Buckel – ein stolzes Alter für das treue Feuerwehrauto.
Fahrgestell, Ausbau und Beladung
Die europaweite Ausschreibung war jetzt in die drei Lose aufgeteilt, die einzeln vergeben wurden. Das Fahrgestell wurde für rund 147 000 Euro vergeben und der Auf- und Ausbau des neuen Feuerwehrautos für rund 336 000 Euro. Die feuerwehrtechnische Beladung wurde für weitere 74 350 Euro in Auftrag gegeben.
Kosten von insgesamt 557 000 Euro
Wie Stadtkämmerer Andreas Bauer betonte, habe man jetzt aus finanzieller Sicht Glück gehabt. Im Haushalt waren für das Fahrzeug 550 000 Euro veranschlagt – mit den erzielten Preisen wurde nahezu eine Punktlandung geschafft. Insgesamt kostet das Fahrzeug nun rund 557 000 Euro.
Bei der Ausschreibung konnte die Sulzer Abteilung auf Erfahrungen aus der Stadt zurückgreifen. Wie Gesamtwehrkommandant Daniel Nuding erläuterte, hatte die Wildberger Abteilung unlängst erst ein recht ähnliches Fahrzeug beschafft.
Somit konnte bei der Ausschreibung auf einen externen Dienstleiter verzichtet werden. Gleichwohl hätten sich die Verantwortlichen sehr intensiv mit der technischen Beschreibung befasst.
Mehr als zwei Jahre Wartezeit
Die Lieferzeit für das neue Fahrzeug soll 26 Monate dauern – also etwas mehr als zwei Jahre. in dieser langen Zeit sieht Gesamtkommandant Nuding kein großes Problem – „denn bis dahin steht in Sulz das neue Feuerwehrhaus bereit“. Dieses feierte im Mai den Spatenstich und im September sein Richtfest.
„Wir können mit Fug und Recht sehr zufrieden mit dem Ausschreibungsergebnis sein“, machte Rolf Dittus als Sulzer Ortsvorsteher und Fraktionschef der Freien Wähler im Gemeinderat deutlich. Gleichzeitig dankte er der Feuerwehr, die unter der Regie von Daniel Nuding „viel Arbeit in die Ausschreibung investiert hat“.