An der Straße in Wiesenstetten sammelte sich viel Publikum. Foto: Baiker

Ein unerwartet großes Besucheraufkommen am Tag der offenen Tür der Feuerwehr Wiesenstetten freute die vielen Helfer.

Zum traditionellen Tag der offenen Tür hatte die Feuerwehr Wiesenstetten ins Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus eingeladen.

 

Am Samstag gab es die traditionelle Schlachtplatte. Zur Unterhaltung spielte die Musikkapelle Wiesenstetten, dirigiert von Michael Zanker.

Gerne gesehener Gast ist auch immer wieder die Feuerwehr aus Villingendorf, wie von Dieter Eger zu erfahren war. Des Weiteren waren neben der Feuerwehr Empfingen auch die Feuerwehren aus Nordstetten, Mühlheim und Bildechingen da, sowie der THW Horb.

Spannende Olympiade

Und sie alle wussten wohl auch, dass wieder eine spannende Olympiade auf dem Programm stand.

Drei Mannschaften mit je zwei Personen, gestellt von dem THW Horb sowie den Feuerwehren Mühlheim und Nordstetten gingen mit Spaß ans Werk. Da galt es, Papierflieger durch einen Reifen oder Tennisbälle in einen Eimer zu werfen. Sehr knifflig war die Aufgabe, eine Billard-Kugel durch eine Feuerwehrschlauch zu schicken. Das THW-Team zeigte sich als stolzer Sieger.

Können im Umgang mit der Technik ist wichtig. Foto: Baiker

Der Sonntag begann mit dem Frühschoppen. Am Nachmittag zeigte die Jugendfeuerwehren Empfingen und Betra ihr Können.

Brandannahme: In einem landwirtschaftlichen Schuppen ist ein Brand ausgebrochen. Eine Person wird vermisst. Die Floriansjünger der beiden Jugendfeuerwehren Empfingen und Betra mussten viel Schlauchmaterial verlegen. Immer wieder hieß es Wasser marsch.

Nachbarorte beteiligt

Aus Betra war das MLF im Einsatz, aus Empfingen das LF 20 (Löschfahrzeug) und aus Wiesenstetten der MTW (Mannschaftstransportwagen). Für die Jugendlichen war es klar, dass sie echte Atemschutzflaschen tragen wollten, auch wenn diese circa 20 Kilogramm wogen. Schnell hatten sie die verletzte Person gefunden und gerettet.

Geüb wurde auch, wie man einen Verletzten retttet. Foto: Baiker

Mit FW-Kommandant Dieter Eger gab es noch ein Gespräch. Es habe ihn vollkommen erstaunt, wie viele Leute am Sonntag, aber auch am Samstag gekommen seien. „Wir alle wurden buchstäblich überrannt.“

Am Sonntag musste nochmals kulinarischer Nachschub geholt werden.