Schon wieder: Drei Tage nach dem Großbrand am Gasthof Eisenbahn war die Feuerwehr erneut in Nagolds City im Einsatz. Dieses Mal ging es aber glimpflicher ab.
Der Alarm kam genau zur Marktzeit. Um 10.20 Uhr wurde die Nagolder Feuerwehr zu einem Brand der Kategorie 3 zu einem Bekleidungsgeschäft in der Marktstraße gerufen. Insgesamt 32 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Nagold und Iselshausen rückten mit fünf Fahrzeugen ins Herz Nagolds aus.
Im Deckenbereich des Geschäfts zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss war an einem Transformator ein Brand ausgebrochen. Das Problem an diesem Brand waren nicht die Flammen. „Es gab eine starke Rauchentwicklung“, informierte Markus Fritsch, Pressesprecher und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Calw, der bei dem Einsatz vor Ort war.
Als die Feuerwehrkräfte am Einsatzort eintrafen, waren die Kunden bereits aus dem Geschäft evakuiert worden und standen auf der Straße. Wegen der starken Rauchentwicklung ging ein Atemschutz-Trupp der Wehr in das Gebäude und lokalisierte den Ursprung des Rauchs. Die Fachleute konnten den Brand ohne den Einsatz von Wasser eindämmen.
In der Folge wurden die Räumlichkeiten gelüftet und die komplette Decke nach weiteren möglichen Brandherden abgesucht. Nach gut einer Stunde konnten die Feuerwehrleute den Einsatz in der Innenstadt abschließen.
Verletzte gab es am Mittwochvormittag keine zu beklagen, am Haus gab es nach Angaben von Markus Fritsch keine Schäden. Wie groß der Schaden in dem Bekleidungsgeschäft – besonders durch die starke Rauchentwicklung – war, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Neben der Feuerwehr war die Polizei mit zwei Beamten und ein Rettungswagen vor Ort. Ordnungsamtsleiter Achim Gräschus war aus dem nahe gelegenen Rathaus zur Einsatzstelle geeilt, um sich über den Einsatz zu informieren.