Es wird eng im Weilheimer Feuerwehrhaus von 1680.
Eng geht es her im Weilheimer Feuerwehrhaus: In der Garage bleibt zwischen Einsatzfahrzeug und Wand gerade einmal eine Schulterbreite Platz.
Deutlich geworden ist das bei einem Vor-Ort-Termin mit Ortsvorsteher Gerd Eberwein. Das Gebäude ist aus dem Jahr 1680 und war ursprünglich als Scheune konzipiert, die später umgebaut wurde.
Nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind die weiteren Einrichtungen. So befindet sich die Umkleide für die Damen provisorisch im Eingangsbereich direkt nach der Tür, zudem gibt es keine geschlechtergetrennten Toiletten.
Die sanitären Einrichtungen an sich sind ebenfalls in die Jahre gekommen. Und auch in der Umkleidekabine für die Herren geht es beengt zu.
Die Situation vor Ort macht augenfällig deutlich: Es muss etwas getan werden. Nicht umsonst hat der Ortschaftsrat Weilheim das Thema in seiner jüngsten Sitzung besprochen.
„Die 26 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Abteilung Weilheim leisten ihren ehrenamtlichen Dienst mit großem Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung – jedoch unter beengten räumlichen Verhältnissen in den Feuerwehrgeräteräumen und mit einem veralteten Einsatzfahrzeug“, schreibt Gerd Eberwein in einer Pressemitteilung. Der Ortschaftsrat betonte demnach, dass es ein zentrales Anliegen sei, auch künftig eine leistungsfähige und den örtlichen Anforderungen entsprechende Feuerwehr sicherzustellen.
Nach eingehender Beratung hat das Weilheimer Gremium einstimmig zwei Beschlüsse gefasst: Zum einen empfiehlt der Ortschaftsrat dem Gemeinderat, der Feuerwehrbedarfsplanung 2026 bis 2031 zuzustimmen. Zum anderen spricht er sich nachdrücklich dafür aus, die im Feuerwehrbedarfsplan vorgesehenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Abteilung Weilheim prioritär und möglichst frühzeitig im Planungszeitraum umzusetzen.
Beraten wurde das Thema Feuerwehrhaus-Neubau im Verwaltungsausschuss im Januar. Die Kosten für das neue Gebäude schätzten Planer im Dezember 2025 vorläufig auf rund 2,7 Millionen Euro.