Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehren schwierig. Denn die Zeller Altstadt ist dicht bebaut. Eine Ausbreitung des Brands konnte jedoch verhindert werden. Foto: Dürr / Einsatz-Report24

Ein Gebäude in der Altstadt stand Samstagmorgen in Flammen. Aufgrund der engen Bebauung gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig.

Anwohner hatten den Brand in der Hauptstraße entdeckt und gegen 2.30 Uhr die Rettungsleitstelle in Offenburg alarmiert, berichtet die Polizei.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Brand im ersten Obergeschoss festgestellt. Auf Grund der Brandentwicklung waren bereits erste Fenster geborsten. Ein Ausbreiten des Brandes in dem historischen Fachwerkhaus konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden, berichtet das Nachrichtenportal Einsatz-Report 24. Die Feuerwehr war mit circa 60 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz, verletzt wurde bei dem Brand niemand. Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr war die betroffene Wohnung nicht bewohnt.

Aufgrund der Bauweise und auch der engen Bebauung in der Altstadt bestand zunächst die Gefahr, dass der Brand sich auf das Dachgeschoss und die anliegenden Häuser ausbreitet. Deshalb mussten angrenzende Gebäude durch Feuerwehr und Polizei geräumt werden. Die Löscharbeiten durch die Feuerwehren Zell, Biberach und Steinach gestalteten sich aufgrund der baulichen Situation dementsprechend schwierig. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte jedoch verhindert werden, berichtet die Polizei.

Bandursache ist noch unklar

Die genaue Ursache des Brands ist derzeit noch unbekannt und ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Euro, bilanziert die Polizei. Das Fachwerkhaus ist aktuell nicht mehr nutzbar.

Während der Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt Zell bis gegen 5.30 Uhr blockiert.