Die Tuninger Feuerwehr unterstreicht die Schlagkraft der Mannschaft bei der Hauptprobe am vergangenen Samstag.
Ein unbewohntes landwirtschaftliches Gebäude stand unter Vollbrand, und die Tuninger Feuerwehr hatte bei dem Einsatz gleich mehrere Faktoren zu bewältigen. So lautete die Übungsannahme bei der Hauptprobe der Wehr am vergangenen Samstag.
Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnhaus, welches durch Aufbau einer Riegelstellung vor dem Übergreifen der Flammen geschützt werden musste. Aber auch im Gebäude musste die Feuerwehr einrücken, denn hier waren vier Personen eingeschlossen und mussten geborgen werden. Das beinhaltete konkret das Einsatzkommando bei der diesjährigen Hauptübung unter Beobachtung vieler Zuschauer.
Die Atemschutztruppe machten sich auf die Suche nach den Personen und rückten mit einem Schlauch von innen gegen die Flammen vor, um den Rettungsweg zu sichern. Nach kurzer Zeit konnten sie trotz intensiver Rauchentwicklung die erste Person über die Treppe bergen und den Sanitätern der Johanniter übergeben. Parallel legte die zweite Gruppe eine Steckleiter am Fenster an, und die nächsten Personen konnten dann, gut gesichert, über diese Leiter gerettet werden.
Rettung über die Leitung
Wassertechnisch wurde der LF 16 mit einer Zusatzleitung über einen weiteren Hydranten versorgt. Kommandant Thorsten Büttner erläuterte über die Sprechanlage jeden Einsatzschritt und gab die Informationen zum jeweiligen Einsatz.
25 Wehrkräfte waren an dem Großeinsatz beteiligt, und das in vielen Übungsabenden erworbene Wissen der vergangenen Wochen konnte so in die Tat umgesetzt werden. „Wir schulen unsere Kräfte regelmäßig, sei es in der direkten Brandbekämpfung, aber auch in der Bergung von Personen in Fahrzeugen und bei Unfällen“ so der Kommandant. Im vergangenen Monat war ein Übungscontainer für die Atemschutzmannschaft in Tuningen stationiert. Hier wurden die eigenen Wehrkräfte aber auch verschiedene Mannschaften aus der Umgebung jeden Abend geschult.
Mit der Johanniter Unfallhilfe hat man in Tuningen eine direkte Verbindung, außerdem ist ein eigenes Fahrzeug für die Ersthelfer n Tuningen stationiert.
Der Verbandsvorsitzende Tobias Irion beobachtete jeden Schritt seiner Mannschaft. Nach der Übung gab er ein positives Fazit zu seinen Helfern ab.