Am Wochenende öffnete die Feuerwehr Tuningen das Gerätehaus für das Publikum. Am Samstag war die Besucherzahl noch überschaubar, der Sonntag entwickelte sich als Tag der offenen Tür aber gut.
Das vergangene Wahlwochenende nutzte die Tuninger Feuerwehr, um interessierten Bürgern bei einem Tag der offenen Tür einen Einblick über die Technik, die Einsatzbereitschaft und die Nachwuchsarbeit zu geben. Abgerundet wurde die Veranstaltung am Sonntagabend mit der Möglichkeit für die Besucherinnen und Besucher, die Auszählung der Wahlen zu verfolgen. Die Stimmen zur Europawahl waren in Tuningen laut Hauptamtsleiterin Celine Rothweiler etwa gegen 21 Uhr ausgezählt.
Am Samstagnachmittag war die Besucherzahl noch überschaubar. Dagegen war der Partyabend in der „Blaulichtbar“ wiederum ein guter Erfolg.
Auch der Sonntag war bei der Tuninger Feuerwehr ein Besuchermagnet. Viele Tuninger nutzten den Gang zur Wahlurne, um über die Feuerwehr zu informieren und auch, um dort in guter Gemeinschaft das Mittagessen oder Kaffee und Kuchen zu genießen.
Hier hatte auch die Jugendfeuerwehr Gelegenheit, sich zu präsentieren. Aktuell befinden sich 14 Jugendliche in Ausbildung. Fünf Ausbilder kümmern sich darum, dass der Nachwuchs den Umgang mit den technischen Einsatzmitteln und auch das Verhalten im Brandfall oder bei einem Unfall richtig lernt.
Wasser marsch an drei Strahlrohren
Die vergangenen Wochen hatte man genutzt, um einen klassischen Löschangriff zu üben, um diesen dann den Zuschauern vorführen zu können. Der Einsatzbefehl lautete: „Übergriff eines Feuers in einer Feuerschale auf eine trockene Hecke“. Wie die „Großen“ bauten die Jung-Feuerwehrleute die Wasserzufuhr über den Tanklöschwagen und auch über den Hydranten auf. An allen drei Strahlrohren hieß es dann: „Wasser marsch!“, und so konnte das Feuer gelöscht werden.
Jugendwartin Jana Repp erläuterte dem Publikum die einzelnen Schritte, und nach einem ordentlichen Applaus konnten die Jugendlichen die Schläuche wieder in den Fahrzeugen verstauen.