Zahlreiche Ehrungen und Übernahmen aus der Jugend gab es bei der Gesamtfeuerwehr in St. Georgen. Foto: Stephan Hübner

Vielfältig sind die Aktivitäten der Gesamtfeuerwehr, wie auf der Hauptversammlung berichtet wurde. Relativ konstant ist die Zahl der Einsätze, die 2025 bei 128 lag.

Die Wehr habe 260 Mitglieder. Besonders erfreulich seien Jugendgruppen mit derzeit 71 Kindern und Jugendlichen, sagte Gesamtkommandant Christoph Kleiner.

 

„Lasst uns weiter etwas für unsere Gesundheit tun und gute Laune verbreiten“, so Kleiner mit Verweis auf eine Studie, die der Mitgliedschaft in der Wehr diese Auswirkungen bescheinigte. Er dankte Angehörigen für deren Unterstützung, der Stadt und anderen Blaulichteinrichtungen für gute Kooperation.

Denny Groch, einer der stellvertretenden Kommandanten, berichtete von 64 Feuerwehrangehörigen, 21 Jugendmitgliedern, 35 Kindern und 19 Angehörigen der Altersabteilung. Über 40 Mal traf man sich für Ausbildungen und Übungen, darunter mehrere Tunnelübungen und Waldbrandausbildung, die Unterstützung eines Waldtages und Brandschutzerziehung. Was der Bürger sehe, sei nur ein kleiner Teil dessen, was die Wehr ausmache.

Die Einsätze

Einer der größten Einsätze war der Brand bei den Glashöfen. In Erinnerung blieb die Verfolgungsjagd zweier Minderjähriger. Schwerwiegend war ein Einsatz in Langenschiltach mit einem lebensgefährlich verletzten Motorradfahrer. Am 25. Dezember musste die Wehr zu einem Kaminbrand ausrücken.

Samuel Fleig berichtete für die Jugend St. Georgen von Abzeichenabnahmen oder dem Kreiszeltlager. 30 Probenabende absolvierte die Jugend Peterzell, so Debora Bitzer. Eine Besonderheit für die Kinder war laut Claudia Kleiner die erste Übung an richtigem Feuer, dazu gab es die Beschäftigung mit Erster Hilfe oder einen eigenen Weihnachtsmarkt. Das alles gehe nur mit Unterstützung der Eltern.

Beeindruckt von den Berichten war Kreisbrandmeister Florian Vetter. Einsätze würden immer komplexer, Bürger hilfsbedürftiger. Bewusst machen müsse man sich, dass man bei Einsätzen unter Umständen Passanten gefährde. Kameradschaftspflege sei der Kitt, der die Wehr zusammenhalte.

Rieger zollt Respekt

Bürgermeister Michael Rieger zollte den Feuerwehrangehörigen großen Respekt. Tag für Tag im Dienst der Allgemeinheit zu stehen, sei nicht selbstverständlich, Ehrenamt Ausdruck von Gemeinschaftssinn. Teamgeist wie bei Einsätzen sei auch in der Gesellschaft nötig, die mehr denn je Zusammenhalt brauche.

Obwohl finanzielle Spielräume nicht größer würden, sei die Stadt versucht, immer bestmöglich in die Feuerwehr zu investieren. So stünden im Haushalt 360 000 Euro für den neuen Schlauchwagen, dazu eine Planungsrate fürs Feuerwehrgerätehaus. Takumi Suzuki, stellvertretender Vorsitzender der DLRG, dankte für eine reibungslose Zusammenarbeit.

Personalien

Geehrt wurden für 50-jährige Mitgliedschaft Markus Beha, für 25 Jahre Stefan Schuldis, Andreas Storz und Andreas Weisser, für 15 Jahre David Bösinger, Philipp Götz, Patrick Harter und Sascha Trubarac.

In die Altersmannschaft übernommen und zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Markus Beha, Petra Halblaub, Thorsten Halblaub und Rainer Hummer. Markus Hummel wurde zum Löschmeister befördert.

Aus der Jugend übernommen wurden Luis Gronki, Milo Rojo, Javin Strobel, Felix Weisser, Henrik Werder und Noah Zähringer.