Die Feuerwehr Rottweil warnt vor überfluteten Gebieten. (Symbolbild) Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Die Feuerwehr Rottweil schleppt am Sonntagabend Sandsäcke an, um Knollenbach, Prim und Starzel notfalls aufzuhalten. Aus Neufra und Göllsdorf gibt es Notrufe.

Das Hochwasser hält die Gesamtfeuerwehr Rottweil gegen Abend noch in Atem. Der erste Notruf ging um 17.32 Uhr ein, es folgten weitere aus Neufra und Göllsdorf, berichtet die Feuerwehr. Gegen 20.45 Uhr werden die Bewohner der Göllsdorfer Mühlwiesenstraße aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor sind im Bereich der Primstraße Gebäude evakuiert worden. Zudem ist die Durchfahrtstraße von Rottweil nach Göllsdorf gesperrt.

„Es werden derzeit Sandsäcke in Vorhalt gebracht, um die hochwasserführenden Gewässer Knollenbach, Prim und Starzel bei Bedarf einzudämmen“, schreibt die Feuerwehr noch am früheren Abend. Es gebe keine Verletzte, es seien lediglich Sachschäden verzeichnet worden.

Die Bevölkerung werde gebeten, überflutete Straßen und Bereiche zu meiden. Unter Wasser stehende Kellerräume sollten nicht betreten werden – es bestehe die Gefahr von Kurzschlüssen.

Aufgrund der sich weiter zuspitzenden Lage im Bereich  Göllsdorf wurden weitere Kräfte der Feuerwehr Rottweil sowie der Fachberater THW und der mobile Hochwasserschutz aus  Sulgen alarmiert.
Die Gesamtfeuerwehr Rottweil befand sich mit allen Einsatzabteilungen im Einsatz. Die Feuerwehr Zimmern  war  zur Sicherstellung des Grundschutzes mit einem Fahrzeug an der Feuerwache Rottweil. 
Im Bereich  Göllsdorf wurden Anwohner gebeten,  ihre Fahrzeuge von tiefer gelegenen Orten zu entfernen. Fahrzeuge, die bereits vom Hochwasser betroffen sind, sollten im betroffenen Gebiet verbleiben.

Im Notfall steht die Feuerwehr jederzeit unter der Notrufnummer 112 zur Verfügung.