Nächtlicher Einsatz in der Rangendinger Straße „Zur Gipsmühle“: Die Feuerwehren aus Rangendingen und Hechingen löschten einen Werkstattbrand. Foto: Feuerwehr Rangendingen

In Rangendingen brennt es zurzeit alle paar Tage. Auch in der Nacht auf Sonntag war die Feuerwehr wieder gefordert. In der Straße „Zur Gipsmühle“ brannte eine Werkstatt.

Ein brennender Dachständer in der Oberen Gasse am 7. Februar, ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft am späten Montagabend, 9. Februar, und jetzt in der Nacht auf Sonntag, 15. Februar, wieder ein Alarm: Die Rangendinger Feuerwehr musste zum dritten Mal innerhalb einer Woche in der Dunkelheit ausrücken.

 

Um 1.56 Uhr in der Nacht auf Sonntag

Diesmal war es ein angeblicher Kellerbrand, zu dem die Rangendinger Feuerwehr gemeinsam mit ihren Hechinger Kameraden alarmiert wurde – um 1.56 Uhr in der Nacht auf Sonntag.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Brandort in der Straße „Zur Gipsmühle“ stellte sich heraus, dass kein Keller brannte, sondern die Werkstatt eines Wohnhauses im hinteren Bereich der Garage.

Zum Glück hatten die beiden Hausbewohner das Gebäude schon verlassen, als die ersten Feuerwehrleute eintrafen. Zuvor hatten sie vergeblich Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternommen und dann die Feuerwehr gerufen.

Zwei Trupps dringen ins Gebäude ein

Unter der Einsatzleitung von Christopher Birkle und Tobias Hermann drangen zwei Trupps unter Atemschutz von vorn und von hinten in das Gebäude ein und brachten den Brand in der Werkstatt schnell unter Kontrolle. Die Drehleiter wurde vorsorglich vor dem Haus in Stellung gebracht. Im weiteren Verlauf belüfteten die Feuerwehrleute die Garage und das Haus.

Drei Menschen untersucht

Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurden die beiden Hausbewohner sowie ein Feuerwehrmann an Ort und Stelle von Kräften des Roten Kreuzes aus Hechingen untersucht. Ins Krankenhaus mussten sie nicht eingeliefert werden.

Die Feuerwehr Rangendingen war mit sieben Fahrzeugen und 32 Personen im Einsatz, die Feuerwehr Hechingen mit drei Fahrzeugen und 16 Personen. DRK und Polizei waren ebenfalls vor Ort.