Der Auflieger hatte sich im Gewerbegebiet Herdenen in Villingen-Schwenningen von der Sattelzugmaschine gelöst und drohte umzukippen. Foto: Marc Eich

Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall hat am Montagnachmittag in Villingen-Schwenningen die Einsatzkräfte der Feuerwehr gefordert. Ein Auflieger drohte dort auf ein Gebäude zu kippen.

Es war ein Bild, das auch die Feuerwehrkräfte so noch nicht oft gesehen haben. Im Gewerbegebiet Herdenen drohte der Auflieger eines Sattelzugs einen Abhang herunter zu rutschen und dann auf ein Gebäude zu kippen.

 

Zu diesem Szenario waren die Feuerwehrabteilungen Schwenningen sowie Weilersbach gegen 15.30 Uhr gerufen worden. Ersten Informationen vor Ort zufolge war ein Sattelzug in der Straße Auf Herdenen unterwegs, als sich während der Fahrt aus bislang unbekannten Gründen der Auflieger von der Sattelzugmaschine löste.

Der Auflieger scherte aus und krachte gegen einen Zaun, blieb dann kurz vor einem leicht abschüssigen Gelände im Bereich eines Verwaltungsgebäudes stehen. Da der Auflieger umzukippen drohte, war in der Folge die Feuerwehr alarmiert worden.

Die Priorität lag dabei insbesondere bei der Absicherung des Aufliegers mithilfe von einem Mehrzweckzug. Es ging nach Auskunft von Abteilungskommandant Christian Krause schließlich fast 90 Minuten, bis der Anhänger entladen wurde.

Straße blieb fast zwei Stunden gesperrt

„Wir haben den Auflieger dann hochgebockt“, so Krause. So war es möglich, ihn in die Öse der Sattelzugmaschine zu bugsieren. Anschließend konnte der Sattelzug vorerst seine Fahrt fortsetzen und die Straße räumen. Insgesamt war der Streckenabschnitt fast zwei Stunden gesperrt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.