In der Dienstversammlung der Feuerwehr Mönchweiler präsentierte Kommandant Gerd Wimmer die Feuerwehr als eine leistungsstarke Gemeinschaft. Details gab es zum neuen Gerätehaus.
Deren starker Zusammenhalt, die strategische Entwicklung und Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung ließ den Mitgliederstand in den vergangenen zehn Jahren von 26 auf die Rekordzahl von 44 Aktiven anwachsen.
Kommandant Gerd Wimmer lobte ein motiviertes Team, das im Vorjahr 25 Einsätze, davon fünf zwischen 18 und 6 Uhr, sehr gut bewältigte. Hierzu zählte er auch die erstmalige Überlandhilfe in Villingen, wofür die Wehr für ihren Einsatz während des großen Brandes in der Innenstadt großes Lob erhielt.
In der begonnenen überörtlichen Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in St. Georgen und Königsfeld sah Wimmer ein großes Plus und eine Bereicherung für jeden der drei Partner. Sowohl in der Zusammenarbeit der Führungsgruppen als auch hinsichtlich der gemeinsamen Übungen und Aktivitäten sah er weiteres Potenzial, das allen zugutekommt.
Zukunft des Gerätehauses
Bestens auf die Zukunft vorberietet sieht sich die Wehr auch in Bezug auf die Optimierung ihres Fahrzeugbestandes, ihrer Ausstattung und die Zukunft ihres Gerätehauses.
Wimmer dankte insbesondere für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und Bürgermeister Rudolf Fluck, die mit ihren Beschlüssen, ihrer Weitsicht und ihrem Bekenntnis zur Unterstützung der Feuerwehr eine optimale Ausgangslage böten.
So stehen die Neuanschaffung eines HLF10 und eines LF20 schon seit Längerem auf der Agenda. Die Förderanträge sind bereits gestellt, und die Chance sie mittelfristig einweihen zu können stehen günstig. Dickster finanzieller Brocken ist indes der bevorstehende Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an seinem bisherigen Standort beim Rathaus.
Garage des Nachbarhauses muss weichen
Bürgermeister Rudolf Fluck teilte mit, dass die in Kooperation mit der Feuerwehr ausgewählte Bestvariante eine Investition von 3,7 Millionen Euro erfordert. „Das alte Gerätehaus bleibt solange in Betrieb bis das neue steht,“ ergänzte Fluck und berichtete, dass die Garage des Nachbarhauses hierfür ebenfalls noch weichen muss und noch vor Ende 2026 die Bodenplatte für das neue Gebäude inklusive Verlegung des Trafoeinheit realisiert sein soll.
Bezüglich der Einreichung eines Bauantrags, der Erstellung und Überprüfung von Ausschreibungen sah er alle gefordert. Dem Baubeginn im Frühsommer 2027 könnte im Optimalfall die Einweihung beim Maifest 2028 erfolgen.
Sofern während den Bauarbeiten notwendig, bezeichnete Fluck das Zeyko-Gebäude als alternative Unterstellmöglichkeit für die Fahrzeuge.
Investition in Millionenhöhe
Dank einer weiteren Investition in Millionenhöhe sah er einen Fahrzeugpark, der sich in drei bis vier Jahren auf dem neusten Stand präsentiert.
Der Feuerwehr misst Fluck im Kontext mit dem Bevölkerungsschutz eine eminente Bedeutung bei und lobte eine starke Jugendabteilung unter Leitung von Lea Wimmer.
Abgerundet wird das Bild einer intakten Feuerwehr von 13 Mitgliedern der Altersmannschaft unter Leitung von Horst Förnbacher, einer Tanzgruppe und der im Vorjahr gegründeten Sportgruppe. Gesellschaftliches Aushängeschild der Feuerwehr war im Vorjahr einmal mehr das mehrtägige Maifest mit Löschwasserparty.
Neu aufgenommen
Neu in die Gruppe der Aktiven aufgenommen wurden Anika Schmid und Magdalena Müller. Die Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau erhielten Lea Wimmer und Jasmin Zoll.
Stellvertretender Kreisbrandmeister Christoph Kleiner ehrte Peter Müller für 50 Jahre aktive Mitwirkung in der Feuerwehr Mönchweiler mit dem Landehrenzeichen in Gold. Er dankte Müller für die zahlreichen Ämter, die er während dieser Zeit übernahm. Eine Ehrung für 50 Jahre inzwischen passive Mitgliedschaft ging an Michael Cattarius.
Im Vorjahr absolvierten 42 Einsatzkräfte insgesamt 467 Proben.