Der Zimmerner Abteilungskommandant Marc Burkard kündigt bei der Versammlung am Freitagabend an, dass er nächstes Jahr nicht mehr kandidieren werde. Foto: Weisser

Die Feuerwehrleute der Einsatzabteilung Zimmern mussten im vergangenen Jahr zu 42 Einsätzen ausrücken. Elf Mal hatte es gebrannt.

Bei der Versammlung im Zimmerner Gerätehaus zeigte sich Abteilungskommandant Marc Burkard mit dem Verlauf des Jahres 2025 recht zufrieden. Am Ende der Versammlung verriet er, dass er sich nächstes Jahr nicht mehr zur Wahl stellen werde. Nach 20 Jahren sei Zeit für einen Wechsel und neuen Schwung, meinte er.

 

Der Abteilungskommandant berichtete von Schulungen und Fortbildungen, die von den Feuerwehrleuten besucht worden waren. Zudem erwähnte er die Einführung des digitalen Sprechfunks und erinnerte an die bevorstehende Auslieferung des neuen Fahrzeugs LF10.

Viel Lob gab es für die Organisatoren des Jugendfeuerwehrzeltlagers in Horgen anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Zimmerner Jugendfeuerwehr.

Der Personal- wie auch der Ausbildungsstand sei gut, sagte der Abteilungschef. Insgesamt 42 Personen gehörten derzeit der Einsatzabteilung an. Diese verfüge über fünf Zugführer, vier Gruppenführer, 31 Atemschutzträger und 14 Maschinisten.

Schriftführer Sebastian Heussler ergänzte die Ausführungen des Abteilungskommandanten und ging dabei auch auf die Schauübung bei der Firma Keim sowie auf kameradschaftliche Aktivitäten ein. Die Einnahmen und Ausgaben erläuterte Kassierer Tobias Wolfer.

Die Feuerwehr sei in der Gemeinde „ein Pfeiler der Daseinsfürsorge“, betonte Bürgermeisterin Carmen Merz. Die Feuerwehrleute erfüllten mit großem Engagement und viel Herzblut ihre Aufgabe.

Die Gemeinde habe zuletzt viel für den Ausrüstungsstand der Feuerwehr getan. Die derzeitige Finanzsituation in den Kommunen könne jedoch auch im Feuerwehrbereich zu Einsparungsmaßnahmen führen, deutete Merz an.

Der Kernort verfüge über eine stabile Abteilung mit ausreichendem Personal, lobte Gesamtkommandant Frank Scherfer. Er rief den Einsatz wegen eines Garagenbrands in der Silvesternacht ins Gedächtnis. Sechs Minuten nach der ersten Alarmierung sei man vor Ort gewesen. „Das ist eine gute Zeit, darauf bin ich stolz“, freute sich der Gesamtkommandant.

Für die Vereinsgemeinschaft in Zimmern bedankte sich der Vorsitzende des Sportvereins, Frank Thieringer, bei den Feuerwehrleuten. Die Abteilung mache bei Veranstaltungen stets mit und unterstütze die Vereine.