Freude beim Richtfest am Feuerwehrgerätehaus: Oberbürgermeister Jürgen Roth und Ortsvorsteherin Silke Lorke. Foto: Willi Zimmermann

Die Stadt investiert 4,83 Millionen Euro in das Bauprojekt in Weilersbach. An die 20 Jahre hat die Wehr auf die Umsetzung gewartet.

Mit dem Richtfest am Nikolaustag geht der Neubau des neuen Feuerwehr-Gerätehauses in Weilersbach auf die Zielgerade.

 

Nach dem Projektbeschluss im März 2021 musste einige Hürden übersprungen werden, bis es jetzt soweit kam, erinnerte Oberbürgermeister Jürgen Roth. Es waren in erster Linie die Kosten, die sich auf Grund äußerer Umstände wie Corona, Ukraine-Krieg und den damit einhergehenden extremen Baukostensteigerungen entwickelten. Für den Neubau hat die Stadt 4,83 Millionen Euro in die Hand genommen, eine Erhöhung auf Grund von Preissteigerungen von 2,74 Millionen.

Verschieden nutzbare Räume

Die Anforderungen des Feuerwehrbedarfsplans sind berücksichtigt. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von 399 Quadratmetern und eine Funktionsfläche von 348 Quadratmetern, hinzu kommen weitere verschieden nutzbare Räume in dem zweigeschossigen Gebäude. Auf dem Gelände sind Stellplätze für Einsatzkräfte und eine Rangierfläche vor der Fahrzeughalle eingeplant.

Die Freude über das doch aller Voraussicht nach gelungene Werk war den anwesenden Feuerwehrleuten aus allen Ortsteilen und Ehrengästen anzumerken, und nicht nur den Weilersbachern.

Perfekter Standort am Ortsrand

Was lange währt: Es wurde in Weilersbach schon lange festgestellt, dass Handlungsbedarf ist, machte Ortsvorsteherin Silke Lorke deutlich, so rund 20 Jahre, wie sie auf Nachfragen andeutete. Und dass das Gebäude am Ortsrand steht, sei perfekt. Denn die meisten Einsätze erstrecken sich auf das direkt benachbarte Gewerbe- und Industriegebiet zwischen Villingen und Schwenningen, und die Wehr muss nicht zuerst durch den ganzen Ort fahren.

Nach dem Richtspruch von Zimmerin Michaela Schubell und Zimmerer Martin Mahler ging es zum gemütlichen Teil im doch wärmeren Gebäudeinnern. Und über ein kleines Fest bei der Einweihung in ungefähr einem Jahr wurde allenthalben vernehmlich nachgedacht. „Nur ein Kleines?“, zeigte Oberbürgermeister Roth im Dialog etwas Unverständnis. Er wisse doch aus Erfahrung, dass die Weilersbacher gut und gerne auch etwas mehr können, als ein kleines Fest, kam aus ihm heraus.