Die Entschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrleute in leitender Funktion steigt. (Symbolfoto) Foto: Marijan Murat/dpa

Der Triberger Gemeinderat stimmte dem Vorschlag zu, die Aufwandsentschädigung zu erhöhen. Deutlich steigt der Betrag für die Mitglieder, die Sonderaufgaben übernehmen.

Noch einmal kam das Thema Feuerwehr im Triberger Gemeinderat zur Sprache – aber diesmal ging es um die Entschädigung für die Ehrenamtlichen in leitender Funktion: Mit Schreiben vom August 2025 wurden die Städte vom Gemeinde- und Städtetag über die Fortschreibung der Orientierungswerte zur Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige informiert.

 

Erstmals wurden diese im Oktober 2017 in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband veröffentlicht.

Bei der vergangenen Erhöhung, so Bürgermeister Gallus Strobel, habe man festgelegt, dass diese Werte künftig alle zwei bis drei Jahre über eine Erhöhung beraten werden soll.

Die Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige ist in der Stadt Triberg in der Feuerwehrentschädigungssatzung geregelt. Aktuell erhalten der Gesamtkommandant (1200 Euro), der stellvertretende Gesamtkommandant (300 Euro), der Abteilungskommandant Triberg (600 Euro), der stellvertretende Abteilungskommandant Triberg (300 Euro), die Abteilungskommandanten der Ortsteile (480 Euro), ihre Stellvertreter (240 Euro), der Gesamt-Jugendwart sowie die Abteilungsjugendwarte (180 Euro) eine jährliche Aufwandsentschädigung. Gerätewart und Atemschutzgerätewart bekommen für ihre Tätigkeit den gesetzlichen Mindestlohn, der ab Januar ansteigt – was auch so bleiben soll.

Der Vorschlag zur Fortschreibung der Orientierungswerte seitens des Städtetages sieht eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen zwischen 25 und 50 Prozent vor. Die Verwaltung schlägt dagegen unterschiedliche Erhöhungen vor. So soll eine durchgängige Anpassung von 25 Prozent vorgenommen werden bei den genannten Personen.

Betrag im Mittelfeld benachbarter Kommunen

Allerdings soll die Entschädigung für den stellvertretenden Gesamtkommandanten um 40 Prozent ansteigen, da dieser Sonderaufgaben wie auch Zusatzbereitschaften übernehme. Deutlich erhöht werden sollen die Aufwandsentschädigungen für den Gesamt- sowie den Abteilungsjugendwart Triberg (108 Prozent), die Abteilungsjugendwarte der Abteilungen sollen je 52 Prozent mehr erhalten. Daneben sollen auch die Entschädigungen für entschädigungspflichtige Einsätze für die Angehörigen der Feuerwehr, für haushaltsführende Personen und für den Feuerwehr-Sicherheitsdienst von bisher zwölf auf künftig 14 Euro je Stunde erhöht werden.

Mit den genannten Entschädigungen liege man im Mittelfeld benachbarter Kommunen, erklärte der Bürgermeister. Insgesamt gesehen handle es sich um minimale Beträge. Diesem Vorschlag schlossen sich die Mitglieder des Gemeinderats ohne Diskussion einstimmig an.