Die Abteilung Bergfelden rückt zu zwei Großlagen aus. Und auch sonst ist die Wehr im Sulzer Teilort auf der Mühlbachebene ordentlich gefordert.
Eine gut aufgestellte Bergfelder Abteilungswehr traf sich in der „Grünen Au“ zur Jahreshauptversammlung. 33 Mitglieder in der Einsatzabteilung, zwölf Mitglieder der Alterswehr und fünf in der Jugendfeuerwehr sorgen dafür, dass die Bergfelder Bevölkerung in Einsatzfällen sehr gut aufgehoben ist.
Um dies zu gewährleisten, investierte die Bergfelder Wehr 668 Übungsstunden. Bei zwölf Einsätzen – unter anderem der Brand des Gefahrgut-Lastzugs auf der A 81 und der Brand in der Montendre-Straße – stehen hier 381 Einsatzstunden zu Buche. Im Bericht von Abteilungskommandant Peter Harpain kristallisierte sich heraus, dass Feuerwehrarbeit eine Aufgabe sei, die Mut Teamgeist und Einsatzbereitschaft fordert.
Großes Programm
Der Schriftführerbericht führte dasabgelaufene Jahr nochmals vor Augen. So gab es den Erste-Hilfe-Kurs mit Carsten Rinke und Helmut Woitas vom DRK Sulz, eine Heckenaktion, den Ausflug nach Nürnberg und den Sternlauf der Sulzer Feuerwehren nach Glatt. Die Traditionelle Wanderung um Bergfelden mit Wildessen in der „Grünen Au“ schloss sich an.
Die Jahreshauptübung am Kindergarten „Die kleinen Strolche“ forderte die Wehr, zeigte aber auch den „sehr guten Ausbildungsstand“. Hinzu kommen Einsätzen wie beim Laternenlauf oder der Fasnet. Die Finanzen gut im Griff hat Kassier Michael Schwabe, der das Rechnungsjahr mit einem kleinen Plus abschloss. Beim Gesamtergebnis sah man, dass die Bergfelder Feuerwehr finanziell auf sehr guten Beinen steht.
Statusmeldung aktivieren
Stadtbrandmeister Florian Karl erinnerte, daran, dass nach der Änderung der Alarm- und Ausrückeordnung nun die Bergfelder Feuerwehr in der Schleife des Kloster Kirchberg sei und automatisch mit alarmiert werde. Die Handyalarmierungen für Feuerwehren (Zusatzalarmierung) würden die Funkmeldeempfänger über Apps ergänzen, so Karl. Schutzkleidungen, die in die Jahre gekommen sind, sollen sukzessive ausgetauscht werden. Der Stadtbrandmeister erinnerte daran, dass die Statusmeldungen (FMS) im Digitalfunk der Feuerwehr essenziell für seine Einsatzdokumentation seien.
Bürgermeister Jens Keucher hat die Bergfelder Wehr als Schlagkräftige Truppe kennen gelernt. Diese funktioniere aber nur so gut, weil es in der Mannschaft stimme, Vertrauen da sei, jeder seine Arbeit beherrsche und vor allem sich jeder auf den Anderen verlassen könne.
Auch Ortsvorsteher Herbert Kehl zollte großen Respekt vor der Arbeit der Bergfelder Feuerwehr und nannte sie „den Stolz von Bergfelden“.
Ehrenzeichen in Bronze für mindestens 15 Jahre Einsatzdienst erhielten Simon Wössner, Tobias Plocher und Tobias Schaumann. Mit dem Ehrenzeichen in Silber für mindestens 25 Jahre Einsatzdienst wurden Michael Schwabe, Timo Harpain und Christian Walter Danner ausgezeichnet.