Diakon Markus Fehrenbacher (links) und Pfarrer Markus Luy (rechts) bei der Fahrzeugweihe mit den Feuerwehrkameraden. Foto: Ziechaus

Mit einem Rüstwagen und einem Trägerfahrzeug für spezielle Container konnte die Feuerwehr Schiltach zwei besondere Fahrzeuge weihen und in Dienst nehmen.

Bereits im Dezember 2019 konnte die Feuerwehr den neuen Rüstwagen übernehmen, eine „rollende Werkzeugkiste“ für Einsätze in den Tunnelanlagen um Schiltach, erklärte Kommandant Markus Fehrenbacher.

Inzwischen sei auch das Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollcontainer Vegetationsbrand verfügbar. Zur Weihe der beiden Fahrzeuge waren neben Kollegen benachbarter Wehren auch Mario Rumpf als ehemaliger Kreisbrandmeister und der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Storz zu Gast im Gerätehaus Schiltach.

Kompatibel mit anderen Wehren

Neben 1500 Meter laufendem Schlauch sei der Container mit Geräten und Werkzeugen für Waldbrände ausgerüstet, stellte Markus Fehrenbacher das Konzept der erweiterten Ausrüstung vor. Ein weiterer Container werde mit Stromaggregat und Schneckenpumpe für die Wehranlage beim Schüttesägewerk ausgestattet; Ein dritter Container Logistik mit Pumpen wird voraussichtlich 2024 ausgeschrieben.

Der Bevölkerungsschutz werde in Schiltach hoch angesetzt, aber die neuen Container und Fahrzeuge seien kompatibel mit der Ausstattung anderer Wehren im Landkreis.

Auch Michael Buzzi hob nicht nur die Universalität der Ausrüstung hervor, sondern auch die Vernetzung der Hilfskräfte im Kreis Rottweil. Mit der „geballten Professionalität“ werde das Berufsbild der Feuerwehr breiter und umfasse auch die Prävention. Wegen der umfangreichen Ausstattung müsse sich die Gemeinde auch für das Gerätehaus etwas überlegen. Die Feuerwehr sei kein Hobby, sondern Teil des Lebens für die Aktiven, und die Stadtgemeinschaft lebe von ihrem Engagement; aber die Arbeit sei nicht nur Pflicht, sie soll auch Spaß machen.

Gegen die zerstörerische Gewalt

Im gemeinschaftlichen Handeln zeige die Mannschaft ein Herz füreinander, betonte der evangelische Pfarrer Markus Luy ihren Dienst für die Gemeinschaft.

Gegen die zerstörerische Gewalt von Feuer setze die Kirche auf die Hilfe im Namen des Herrn, hoffte Diakon Oswald Armbruster von der Seelsorgeeinheit Kloster Wittichen. Er weihte die Fahrzeuge und segnete die Feuerwehrleute für ihren Dienst in der Gemeinde.