Rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Rottweiler Ortsteil Neufra im Einsatz. Foto: Christian Klemm

In der Nacht auf Montag ist es im Rottweiler Ortsteil Neufra zu einem Großbrand gekommen. Während die Feuerwehr eine Person aus dem Gebäude rettete, konnte ein Hund nur noch tot geborgen werden.

Als  Polizei und Feuerwehr in der frühen Sonntagnacht am Einsatzort eintrafen,  stand der Keller bereits in Vollbrand. Eine Person wurde aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben, teilte Sven Haberer, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Rottweil, vor Ort mit. Ein Hund wurde derweil noch im Gebäude vermisst.

 

Aufgrund der massiven Brandentstehung sei sofort mit mehreren Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Keller begonnen worden. „Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Hunde leider tot von den Einsatzkräften geborgen“, erläuterte Haberer.

Blitzeis rund um die Einsatzstelle

Die Einsatzkräfte fokussierten sich nach den Löschmaßnahmen auf die Suche nach Glutnestern im Keller und gesamten Gebäude.

Aufgrund der anhaltenden Minusgrade kam es zu sofortiger Eisbildung an der Einsatzstelle. Die Straßenmeisterei habe großzügig gestreut, um die Einsatzkräfte zu unterstützen.

Die Feuerwehr war mit rund 21 Fahrzeugen und etwa 90 Kräften im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandmeister Philipp Glunz, Fachbereichsleiter Bernd Pfaff und Rottweils Bürgermeisterin Ines Gaehn. Auch das DRK war im Einsatz, um sich um die Bewohner zu kümmern.

Das  Gebäude ist  bis auf Weiteres unbewohnbar, wie die Polizei am Montag mitteilt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 250 000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei nach wie vor unklar. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.