Die Werbungsoffensive der Mundelfinger Feuerwehr soll künftig fortgeführt werden. Die Abteilung trat auch zu Spezialproben an.
Die Abteilung Mundelfingen der Feuerwehr leistet gute Arbeit und ist auch für spezielle Einsätze gut ausgebildet.
Abteilungskommandant Markus Welte bilanzierte bei der Hauptversammlung rückblickend auf das vergangene Jahr eine stabile Einsatzgruppe. Die konstante Anzahl von 29 Aktiven, davon 13 Atemschutzträger und sechs Mitglieder in der Altersmannschaft, stimmte ihn zuversichtlich, zukünftige Aufgaben gut zu bestehen.
Er lobte die Einsatzkräfte für ihre Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung und nannte die Kameradschaft als einen Eckpfeiler eines erfolgreichen Wirkens. Er hieß Neuzugang Zacharias Hofmaier willkommen.
Probe mit der Feuerwehr Grüningen
Welte bezeichnete die bevorstehende Mitwirkung seiner Abteilung an einer Probe der Feuerwehr Grüningen als Chance, voneinander zu profitieren. Bereits im Vorjahr gab es diese Kooperation während einer Probe in Mundelfingen.
Der stellvertretende Kommandant und neue Löschmeister Jacques Bonno absolvierte erfolgreich den Gruppenführerlehrgang. Gemeinsam mit Tobias Parthie und Markus Welte legte er den Lehrgang zum Maschinisten ab. Abteilungskommandant Welte begrüßte, dass drei Maschinisten künftig die Stellvertreterregelung erleichtern. In Zukunft bietet die Stadt jährlich drei Einsatzkräften der Gesamtwehr die Möglichkeit, den Lastwagen-Führerschein zu erlangen.
Nachwuchs wirkt bei Jugendfeuerwehr mit
Die Mitwirkung von drei Mundelfinger Jugendlichen in der neu gegründeten Jugendfeuerwehr bezeichnete Welte aus Sicht der Abteilung als guten Anfang. Er appellierte, weiterhin alle potenziellen Aspiranten für eine Mitwirkung in der Nachwuchsorganisation anzusprechen, die einen weiteren bedeutenden Eckpfeiler der Bestandssicherung darstelle.
Wenig Erfolg hatte die Wehr bislang mit ihrer Werbeoffensive für Neumitglieder. Welte berichtete, dass die Resonanz auf die Mitwirkung am Adventsfenster, Besuche im Kindergarten, der Schule und weitere Aktionen bislang noch verhalten war. Ausbaufähig bleibt der Besuch der Übungen, der mit rund 40 Prozent weit unter dem anvisierten Durchschnitt von 75 Prozent liegt. Gebhard Welte schlug vor, zusätzlich zu allen anderen Informationsmöglichkeiten die Einsatzkräfte zwei Tage vor und am eigentlichen Übungstag jeweils am ersten Montag im Monat per WhatsApp zu unterrichten.
Teilnahme am Umzug mit restaurierter Fahne
Positiv kristallisierte sich der Mix zwischen allgemeinen und spezifisch gestalteten Übungen heraus, der im kommenden Jahr weiter ausgebaut wird. Passend zur Umzugsteilnahme am Jubiläum der Feuerwehr Münchingen am Sonntag, 6. Juli, beabsichtigt die Abteilung, sich mit ihrer restaurierten 100 Jahre alten Fahne zu präsentieren. Markus Welte erhielt für 25 Jahre aktive Dienstzeit das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg. Die Auszeichnung in Gold für 40 aktive Dienstjahre ging an Artur Merz.
Hüfingens stellvertretender Kommandant Frank Stephan lobte die Kameradschaft einer Abteilung, in der es rund läuft und der ein kompetentes Führungsduo vorsteht. Er attestierte den Verantwortlichen, sich in den vergangenen zwölf Monaten mit vermehrten Spezialproben und Übungen gut auf die Einsätze vorbereitet zu haben. Im Vorjahr blieben sie glücklicherweise überschaubar.
Brandcontainer in Behla stationiert
Stephan sicherte allen Hüfinger Abteilungen eine Wärmebildkamera zu, deren Anwendung geübt werden muss. Er empfahl allen Atemschutzträgern, den Brandcontainer zwischen dem 27. und 29. Juni während seiner Stationierung in Behla zum Üben zu nutzen. Ortsvorsteher Michael Jerg dankte der Wehr für ihr Engagement zum Schutz und Wohl der Bürgerschaft.
Die Einsätze
Abteilung Mundelfingen
Die Einsatzkräfte leisteten im Vorjahr 72 Einsatzstunden und waren während insgesamt 720 Übungsstunden aktiv. Insgesamt registrierte die Mannschaft drei Einsätze. Davon stellten sich zwei als unbedenklich und unbeabsichtigte Fehlinformationen heraus. Im Fall der Alarmierung treffen die Einsatzkräfte im Durchschnitt nach rund vier Minuten am Gerätehaus ein und sind nach neun Minuten einsatzbereit.