Die Abteilungsfeuerwehr Laufen war mit 36 Einsätzen gefordert. Alle arbeitete die Wehr bei einem guten Ausbildungsstand mit Bravour ab.
„Ich bin seit 19 Jahren hier Abteilungskommandant, aber noch nie war ein Oberbürgermeister bei einer unserer Hauptversammlungen“, resümierte Matthias Dapp eingangs. Daher freue er sich über die Anwesenheit von Roland Tralmer und Bürgermeister Steve Mall.
Dapp informierte in seinem Jahresbericht, dass die Mannschaftsstärke unverändert bei 21 Mitgliedern liege. 21 reguläre Dienste hätten stattgefunden, die Atemschutzstrecke in Tailfingen sei durchlaufen worden. „Durch Lehrgänge zum Maschinisten und Truppführer wollen wir den Ausbildungsstand weiter nach oben bringen“, betonte Dapp. Positiv stellte er das Absolvieren des Leistungsabzeichens in Silber von zwei Wehrleuten in Heiligenzimmern heraus.
20 Stunden bei Großbrand im Einsatz
Der größte Einsatz mit 20 Stunden sei der Schreinerei-Großbrand in Laufen gewesen. Dabei habe sich gezeigt, dass die Wasserversorgung schwierig gewesen sei und sich als nicht ausreichend dargestellt habe. Neben diesem Brandeinsatz wurde die Wehr zu 35 Hilfeleistungen gerufen, Schwerpunkte waren Hochwasser nach Unwettern in der Stadt.
Schriftführer Benedikt Fritsche rief das Geschehen in Erinnerung. Kassierer Jens Weber erläuterte den Finanzbericht mit positivem Jahresergebnis. Jugendleiter Adrian Lerner informierte über die Arbeit mit 13 Jugendlichen, darunter drei Mädchen. Als Höhepunkt nannte er die Jugend-Hauptübung in Margrethausen.
Die Altersabteilung hat acht Angehörige, die an Veranstaltungen in der Raumschaft Albstadt-Bitz teilnahmen, informierte Leiter Rainer Sauter.
Michael Angele, zweiter stellvertretender Stadtbrandmeister, beförderte zusammen mit OB Tralmer und Steve Mall Jan Simon Jost und Benedikt Fritsche zum Oberfeuerwehrmann.
Das Ehrenamt hat seine Wichtigkeit
Oberbürgermeister Roland Tralmer stellte die Wichtigkeit und Wertigkeit des Ehrenamtes heraus: „Trotz aller Sparhaushalte werden wir beim Ehrenamt als Letztes sparen, denn dieses ist für die Stadt unverzichtbar.“ Er dankte der Abteilungsfeuerwehr für ihren Einsatz, oftmals werde die eigene Sicherheit und das eigene Leben aufs Spiel gesetzt. Dass das Feuerwehrhaus in keinem optimalen Zustand sei, sei der Verwaltung nach mehreren Besichtigungen bekannt. „Wir müssen schauen, wie wir für die Zukunft trotz der finanziellen Situation eine Lösung finden.“ Wichtig sei eine Feuerwehr für jeden Stadtteil, genauso wichtig sei aber die Gemeinsamkeit. In schwierigen Zeiten müsse man sehen, wie man gemeinsam weiterkomme. „Wir lassen Sie nicht hängen, wir werden im Laufe des Jahres nochmals reden“, versprach Tralmer.