Die Verantwortlichen der Feuerwehr in Herrenzimmern mit Bürgermeister Peter Schuster (links) und Gesamtkommandant Simon Vetter (Achter von links) Foto: Hölsch

Von der Tier- und Menschenrettung bis zum Kleinbrand – die Feuerwehr in Bösingen und Herrenzimmern hatte im vergangenen Jahr keine Langeweile.

Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Bösingen - Herrenzimmern im Feuerwehrmagazin Bösingen blickte Gesamtkommandant Simon Vetter auf das vergangene Jahr zurück. Dabei lobte er seine Mannschaft und die Einsatzbereitschaft.

 

Ende 2025 waren es 54 aktive Feuerwehrangehörige, darunter zwei Frauen. 16 Mann zählte die Alterswehr, bei der Jugendfeuerwehr waren es 25 Jugendliche und in der Kindergruppe 17 Kinder.

Im vergangenen Jahr wurden 51 Übungsdienste absolviert, zusätzlich die beiden Hauptübungen in den Ortsteilen. Zudem fanden mehrere Übungsdienste abteilungsübergreifend statt. Mit der Feuerwehr Dunningen sei bei einem Übungsdienst die technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall geübt und die überörtliche Zusammenarbeit vertieft worden. Zudem seien verschiedene Übungen und Lehrgänge durchgeführt und abgeschlossen worden. Und: Neun Alarmierungen habe es im vergangenen Jahr gegeben – von der Tierrettung über den Kleinbrand bis zum Sucheinsatz und der Menschenrettung.

Als wichtige Entwicklung für die Einsatzfähigkeit blickte Vetter auf die Beschaffung des GW-L2 für die Einsatzabteilung Bösingen zurück. Im ersten Halbjahr des kommenden Jahres soll nun ein digitaler Hydrantenplan erstellt werden, im zweiten Halbjahr ein Feuerwehrbedarfsplan folgen.

Simon Vetter bedankte sich bei der Verwaltung und dem Gemeinderat. Feuerwehr sei Pflichtaufgabe einer Gemeinde, die nicht aus den Augen verloren werden dürfe.

Jugendleiter Mario Wehl berichtete im Anschluss über die Jugendfeuerwehr mit 18 Jungen und sieben Mädchen. Die Kinderfeuerwehr umfasse 17 Jungen. 32 Übungen habe es gegeben. Auch bei der Hauptprobe sei die Jugendfeuerwehr beteiligt gewesen.

Engagiert und motiviert

Als Leiter der Alterswehr berichtete Rudolf Seifried. Bürgermeister Peter Schuster hob die Bedeutung der Feuerwehr hervor. Er freue sich über die Leistungsfähigkeit, das Engagement und die Motivation sowie gute Zusammenarbeit. Die Bürger in der Gemeinde könnten sich auf die Feuerwehr verlassen. Schuster lobte zudem die gute Zusammenarbeit mit dem DRK-Bereitschaftsdienst.