Beim Einsatz nach einem Unfall auf der Autobahn bei Bochingen hatte die Feuerwehr Oberndorf an diesem Tag schon einiges erlebt – doch sollte es erst richtig losgehen. Foto: Suhr/Feuerwehr Oberndorf

Unfall, Bergung, Fehlalarm, Großeinsatz: Die Woche beginnt für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus Oberndorf mit einem ganzen Berg an Aufgaben.

Die Feuerwehr Oberndorf hat fordernde Tage hinter sich.

 

In ihrer Facebook-Präsenz zählt sie auf, dass am Montagmorgen die Einsatzkräfte der Einsatzabteilung Oberndorf zu einer Drehleiterrettung alarmiert wurde. Rund zwei Minuten später erfolgte ein Bandmelderalarm in einem Industriebetrieb. Dass es sich um einen Fehlalarm wegen eines technischen Defekts handelte, brachte nur kurz Entspannung.

Denn am Nachmittag wurden die Einsatzabteilungen Oberndorf und Bochingen zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn alarmiert. Dort kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Der Fahrer konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung des Patienten.

Der Gefahrgutbrand auf der Autobahn, der die ganze Region in Atem hielt, forderte auch die Oberndorfer Feuerwehr. Foto: Suhr/Feuerwehr Oberndorf

Als sich die Einsatzkräfte auf der Rückfahrt befanden, wurden sie zu einem „Fahrzeugbrand“ alarmiert, der sich ebenfalls auf der Autobahn ereignet hatte: Es war der Brand des Gefahrgutlasters, bei dem am Ende 320 Einsatzkräfte gefordert waren.

Die Feuerwehr Oberndorf unterstützte die Brandbekämpfung mit zwei Löschfahrzeugen. Im weiteren Verlauf wurden Einsatzkräfte in den daraus entstehenden Gefahrgut-Einsatz mit eingebunden. Die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberndorf wurde Am Dienstag gegen 7 Uhr aus dem Einsatz entlassen.

Eine halbe Stunde später wurde die Einsatzabteilung Oberndorf erneut zu eine Türöffnung alarmiert. Insgesamt arbeiteten die Einsatzkräfte in den zurückliegenden 24 Stunden somit insgesamt fünf Einsatzlagen ab.