Die Feuerwehr Haigerloch in erleichterter Arbeitskleidung nach einem schweißtreibenden Einsatz in Bittelbronn. Rechts. Der verkohlte Kühlschrank. Foto: Thomas Kost

Einen Einsatz unter erschwerten Bedingungen bewältigte die Haigerlocher Feuerwehr am Samstagnachmittag in Bittelbronn.

Mitten im Neubaugebiet, in der Straße Grubgraben, hatte sich in einem Wohnhaus ein Kühlschrank überhitzt und angefangen zu brennen. Er befand sich im direkt hinter der Garage angebauten Kellerraum.

 

Warum das Kühlgerät Feuer fing, war vor Ort nicht zu klären. Vermutlich wurde der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst. Alarmiert wurde die Feuerwehr anscheinend von einem Hausbewohner, der rechtzeitig bemerkt hatte, das etwas nicht stimmt.

Als die Haigerlocher Feuerwehr vor Ort eintraf, qualmte laut Gesamtwehrkommandant Patrick Kornwachs bereits schwarzer Rauch durch den Hauseingang auf der anderen Gebäudeseite. Mit vier Atemschutzträgertrupps zu je zwei Personen drang die Feuerwehr in den Kellerraum ein und löschte das Feuer.

Feuer schnell gelöscht, keine Verletzten

Nach etwa einer halben Stunde war es unter Kontrolle, der schwarz verkohlte Kühlschrank abgelöscht und ins Freie gebracht. Das Wohnhaus, so Patrick Kornwachs, war komplett verraucht und musste von der Feuerwehr entsprechend belüftet werden.

Entscheidend dafür, dass der Einsatz glimpflich ausgegangen ist – niemand wurde verletzt – dürfte gewesen sein, dass die Feuerwehrabteilung Bittelbronn bereits nach wenigen Minuten mit zwei Fahrzeugen am Einsatzort war und den Löschangriff starten konnte. Zehn Minuten später und man hätte es vermutlich mit einem handfesten Gebäudebrand zu tun gehabt, war an der Einsatzstelle zu hören.

Feuerwehr, DRK und Polizei vor Ort

Unterstützt wurde die örtliche Abteilung vom Löschzug Haigerloch mit vier Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, die aber nicht gebraucht wurde. Insgesamt waren 27 Feuerwehrleute im Einsatz. Für sie war es bei brütender Sommerhitze über 30 Grad ein Einsatz im körperlichen Grenzbereich, deshalb wurde bei den Aufräumarbeiten nach Einsatzende Erleichterung von der Einsatzkleidung erlaubt.

Über das Wohlbefinden der Feuerwehrleute wachten das mit sieben Personen anwesende DRK Haigerloch und der mit zwei ehrenamtlichen Helfern besetzte DRK-Rettungswagen aus Geislingen. Sie sorgten für ausreichend Flüssigkeitsnachschub. Vor Ort war zur Aufnahme des Brandschadens auch eine zweiköpfige Polizeistreife.