Der Umzug in das neue Gerätehaus im November 2025 sorgt für einen besseren Ablauf der Feuerwehr Gütenbach. Darüber berichtete Kommandant Martin Merz in der Hauptversammlung.
Die Versammlung konnte so zum ersten Mal im Saal des neuen Gemeindehauses ausgerichtet werden. „Damit sind wir nun von drei Standorten auf einen einzigen zentralen Standort zusammengewachsen“, so Merz.
Die Einsatzfahrzeuge seien nicht mehr in kalten Garagen verteilt, sondern jetzt zentral. Dies erleichtere Wartung, Einsatzbereitschaft und das tägliche Arbeiten. Ebenso verfüge man über getrennte Umkleide für Damen und Herren. Das Umziehen neben laufenden Fahrzeugen gehöre der Vergangenheit an.
42 Aktive
Einsätze hatte die Gütenbacher Wehr zwölf im vergangenen Jahr. Hinzu kamen zehn Sicherheitswachdienste und sechs Verkehrssicherungen. An Einsatzfahrzeugen stehen ein Kommandowagen, zwei Löschfahrzeuge, ein Schlauchwagen und ein Mannschaftstransportwagen zur Verfügung.
Die Gütenbacher Floriansjünger haben 42 Aktive in ihren Reihen. Fünf davon gehören auch zur 21-köpfigen Altersmannschaft. Über diese berichtete deren Leiter Albrecht Kienzler. So nahmen diese im vergangenen Jahr am Ausflug der Kreis-Altersmannschaften zum Europaparlament teil. Als Unterstützung wurde Herbert Pfaff als Kienzlers Stellvertreter wiedergewählt. Über die Jugendfeuerwehr berichtete Bettina Scherzinger. Höhepunkt war das 50-jährige Bestehen im vergangenen Jahr. Gefeiert wurde dies mit einem Festbankett und einen zweitägigen Floriansfest im Juli. Zur Jugendfeuerwehr gehören elf Kinder. Diese absolvierten 19 Proben. Der Probenbesuch lag bei 85 Prozent. Allerdings, so Martin Merz, kam die Hauptwehr nicht an diese Zahl heran. Diese lag lediglich bei 60 Prozent.
Mahnende Worte hatte er auch in Bezug auf die Ausbildung. Bei Truppführer und Atemschutzträger bestehe ein erheblicher Unterbedarf. So seien Ausbildungen grundlegend für eine funktionierende Einsatzmannschaft.
Die Beförderungen
Lukas Fischer, Dominik Fräulin und Thomas Scherzinger wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Gar zum Oberbrandmeister wurde Jürgen Scherzinger befördert. Er kam im vergangenen Jahr wieder zurück in die Gütenbacher Reihen.
Neues Ehrenmitglied ist nach 30 Jahren Dienstzeit Olaf Eschle. Er war außerdem als Multiplikator bei der Umstellung des Digitalfunks im vergangenen Jahr tätig. Seit gar 40 Jahren ist Werner Kirner bei der Feuerwehr aktiv. Zuerst in Neukirch und jetzt in Gütenbach. Hierfür erhielt er das Ehrenzeichen in Gold. Kirner ist auch Leiter des Fördervereins.
Ehrenzeichen in Bronze
Das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre erhielt Alexander Schlegel. Für seine beachtliche 30-jährige Tätigkeit als Kreisausbilder erhielt Jürgen Rösch die Ehrenmedaille in Silber. Ihren Dank an die Wehrleute überbrachte Bürgermeisterin Lisa Hengstler. Vor allem für die herausragende Arbeit beim Umzug in das neue Gerätehaus. „Es war ein bewegender Moment als die Fahrzeuge eingezogen sind.“ Aber auch bei der Mithilfe der Bewirtung bei ihrer Wahl. Den neuen Standort und vor allem die neue Technik lobte Kreisbrandmeister-Stellvertreter Thomas Nagel. Er appellierte aber auch: „Technik kann nur eingesetzt werden, wenn man auch übt“.