Marie Mühlberger und Jamie Kraft erklären den Interessierten die Inhalte der Feuerwehrwagen, während die Jugendfeuerwehr im Einsatz eine Katze rettet. Foto: Renate Zährl

Einen spannenden Tag der offenen Tür gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Kernstadt.

Die Feuerwehr lud zum Tag der offenen Tür ein. Am Abend vorher gab es bereits zur Einstimmung einen Barbetrieb, mit dem aussagekräftigen Namen „Zur Saugstelle“.

 

Am Sonntag wurde eine rundum Bewirtung in und vor der Fahrzeughalle angeboten. Thomas Lippert, Abteilungskommandant der Feuerwehr erzählte, „es findet gerade ein Einsatz statt. Es ist der Klassiker, eine Katze hat sich in einem Auto im Motorraum verheddert“. So kam das Hilfeleistungsfahrzeug mit acht Leuten zum Einsatz.

Die Showvorführung der Jugendfeuerwehr musste deshalb auf den späteren Nachmittag verschoben werden. Die Besucher störte das weniger, denn es gab die imposanten Feuerwehrfahrzeuge zu bewundern, die rund um die Halle ausgestellt waren.

Jamie Kraft, 16 Jahre alt und seit sechs Jahren bei der Feuerwehr,erklärte derweil mit Marie Mühlberger, elf Jahre und seit zwei Jahren bei der Feuerwehr, zuerst den Schlauchwagen und später den Rüstwagen. In ein weiteres Fahrzeug durften Kinder und Erwachsene hinaufklettern, die Sitze der Besatzung ausprobieren und Feuerwehr spielen.

Auf dem Vorplatz der Halle stand eine riesige Hüpfburg. Magnetisch angezogen wurden die Kleinen von den Feuerwehrfahrzeuge für Kinder, mit sie denen äußert flott und temperamentvoll umherfuhren. Mitgebracht wurden die Kinderfeuerwehr-Autos von der Feuerwehr aus dem Brigachtal. Zu besichtigen waren auch zwei antiquarische Spritzenwagen.

Viele der Besucher waren Bürger aus Bad Dürrheim. Natürlich war auch der oberste Feuerwehrmann Bürgermeister Jonathan Berggötz mit seiner Familie vor Ort. Zu sehen waren auch einige Abordnungen aus Brigachtal, Unterkirnach, Obereschach, Villingendorf und natürlich aus den Teilorten von Bad Dürrheim.

Es war Hochbetrieb bei den Getränken, bei der Essenausgabe und bei der großen Kuchen- und Tortentheke. Die etwa 30 männlichen Helfer von der Feuerwehr und weiblichen Angehörige der Feuerwehrleute hatten alle Hände voll zu tun. Thomas Lippert, meinte dazu: „14 Tage vorher nimmt die Vorbereitung für einen Tag der offenen Tür so richtig Fahrt auf“. Er freute sich, dass der Tag so hervorragend angenommen wurde.

Wie zu erfahren war, hat die Feuerwehr dieses Jahr bereits 66 Einsätze in der Gesamtstadt geleistet. Die Schwerpunkte waren Brände und Hilfeleistungen.