Eigentlich schade, auch die Zeit von Oldtimern ist begrenzt, wie hier bei der Altmaterialsammlung in Herzogenweiler zu sehen ist.Foto: Zimmermann Foto: Schwarzwälder Bote

Abfall: Ehrenamtliche sammeln in Herzogenweiler und Umgebung zum 25. Mal Alteisen ein

VS-Herzogenweiler. Einmal im Jahr muss der Ort vom Altmetall entrümpelt werden, sind sich die Bewohner von Herzogenweiler und die den Schrott einsammelnden Feuerwehrleute einig: auch zu Corona-Zeiten, zu Corona-Bedingungen und heuer zum 25. Mal.

Alle sind froh, dass die Feuerwehr diesen Service anbietet, das erleichtere die Abfuhr ungemein. Wer zupackende Hilfe brauchte, konnte dies bei Abteilungskommandant David Lienhard anmelden. Nicht nur innerorts wurde abgeholt, auch in der Umgebung, von Pfaffenweiler bis zu den Spitalhöfen.

In Herzogenweiler wurde man tätig, als in benachbarten Pfaffenweiler dieser Service mit Einbeziehung von Her­zogenweiler eingestellt wurde. Einige Zeit tätigte die Feuerwehr die Sammlung unter der Schirmherrschaft des Landratsamtes, ehe die Aktion in Eigenregie durchführt wurde. Durchschnittlich kamen immer rund zehn Tonnen zusammen. Waren es einstmals alte landwirtschaftliche Geräte, sind es mittlerweile verschiedene Materialien und Geräte aus Haushalt und Bautechnik. Ankommendes Material wurde gleich getrennt, wie beispielsweise Messing, Kupfer und Ähnliches, wie beschichtete Kopftöpfe.

Möglich ist eine solche Aktion nur, wenn die örtlichen Fuhrparkbesitzer ihre ­Gerätschaften nicht nur zur Verfügung stellen, sondern auch selbst lenken, macht Abteilungskommandant David Lienhard klar, und bedankte sich bei allen Helfern.

Der Erlös der Aktion fließt zwar in die Vereinskasse, sprich Kameradschaftskasse, wird nicht nur für ­gemeinschaftliche gesellige Zwecke verwendet, sondern auch für Materialien und Utensilien, die nicht unbedingt aus dem städtischen Haushalt vergütet werden oder werden müssen.

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