Bürgermeister Philipp Hahn, Michael Seifert und Lebensgefährtin Stefanie Schellhammer im Ausstellungsraum des Bestattungsinstituts in Hechingen Foto: Stadt Hechingen/Jauch

Seit 60 Jahren bietet das Hechinger Bestattungsinstitut Seifert eine Vielzahl von Bestattungen an – wobei auch aktuelle Entwicklungen und Trends berücksichtigt werden.

Von der Wiege bis zur Bahre begleiten die Kommunen ihre Bürger, Todesfallmeldungen beim Standesamt und Bestattungen auf den Friedhöfen der Städte und Gemeinde sind tägliche Aufgaben für eine Verwaltung. So auch bei der Stadt Hechingen, die acht Friedhöfe unterhält, teilt diese schriftlich mit; hinzu kommt der Ruheforst auf dem Lindich.

 

Um diese Aufgaben zu bewältigen, benötigt es Partner – zum Beispiel das Hechinger Bestattungsinstitut Seifert, welches jüngst sein 60-jähriges Bestehen gefeiert hat. Bei einem Besuch im Betriebsgebäude in der Holger-Crafoord-Straße 2 wünschte Bürgermeister Philipp Hahn dem Inhaber Michael Seifert alles Gute zum Firmengeburtstag und weiterhin viel Erfolg für das Unternehmen.

Über 800 Besucher kamen zum Tag der Offenen Tür, um sich zu informieren

Michael Seifert und seine Lebensgefährtin Stefanie Schellhammer waren immer noch überwältigt von dem Erfolg des Tages der offenen Tür, der anlässlich des Jubiläums am 19. Oktober veranstaltet wurde – nicht gerade alltäglich in einem Bestattungsinstitut.

Rund 800 Besucher hatten sich über die Leistungen und Angebote von Seifert informiert. „Wir feiern das Leben, nicht den Tod,” sagt Seifert.

Zu den Leistungen des Bestattungsinstituts gehören unterschiedliche Bestattungsformen, Überführungen in das oder aus dem Ausland, Aufbahrung und Abschiedszeremonien in der hauseigenen Trauerhalle, oder auch See- und Naturbestattungen.

Alles, was bei einem Trauerfall zu erledigen ist, wird erledigt. Dazu gehören unter anderem Zeitungsanzeigen, Trauerdrucksachen, Musik und Blumenschmuck.

Neuer Trend: Aus der Asche eines Verstorbenen wird ein Diamant gemacht

Zudem berücksichtigt Seifert in seinem Angebot die neuesten Entwicklungen im Bestattungswesen – zum Beispiel die Herstellung eines Diamanten aus der Asche von Verstorbenen.

Die wohl bedeutendste Änderung im Bestattungswesen betrifft das Verhältnis von Erd- zu Feuerbestattungen. Früher waren es rund 80 Prozent Erdbestattungen und 20 Prozent Feuerbestattungen, mittlerweile ist das Verhältnis umgekehrt.

Michael Seifert ist mit dem Handwerk aufgewachsen und wurde als Bestattungsfachkraft ausgebildet. Den Betrieb aufgebaut haben die Eltern Gisela und Herbert Seifert, die 1965 ein Mietwagenunternehmen übernommen haben, inklusive einem Überführungsfahrzeug für Bestatter.

Das Bestattungsunternehmen ist in der gesamten Region tätig

Seither wurde das Unternehmen modernisiert; Michael Seifert und seine Mitarbeiter sind in der ganzen Region tätig – mit Schwerpunkt in Hechingen. Zu erreichen ist das Bestattungsunternehmen rund um die Uhr, wenn es beispielsweise gilt, einen Leichnam abzuholen.

Einig waren sich Michael Seifert und Bürgermeister Philipp Hahn über die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt – speziell dem Standesamt und dem Sachgebiet Friedhofswesen – und dem Bestattungsinstitut.