Hier ist ordentlich etwas geboten: Diverse Gruppen nutzen die Hoggedä der Siedler für einen Zwischenstopp. Foto: Rainer Bombardi

Vorsitzender Reinhard Isak ist rundherum mit der Resonanz auf die Hoggedä-Veranstaltung des Vereins am Feiertag zufrieden. Das nächste Fest kann kommen.

„Ich bin rundherum zufrieden mit dem Verlauf unserer diesjährigen Hoggedä“, sagt Vorsitzender Reinhard Isak während des diesjährigen Siedlerfests lachend. Die Veranstaltung an Himmelfahrt der Gemeinschaft der Siedler und Eigenheimer Hüfingen eröffnet traditionell die Festsaison auf dem alten Hüfinger Festhallenplatz.

 

Dabei verhieß der Blick in Richtung Himmel in den Morgenstunden noch nichts Gutes. Doch letztendlich hielten sich die Regenschauer sehr in Grenzen.

Die Helfer vor und hinter der Theke hatten während der Veranstaltung kaum eine ruhige Minute, während sich das Publikum im Festzelt über die kurzweilige Unterhaltung der Luttlinger Musikformation erfreute.

Stippvisite mit Leiterwagen

Auf dem Festplatz trafen derweil mit zunehmender Dauer der Hoggedä immer mehr Wanderer und Radfahrer ein. Auch Vatertagsgruppen mit ihren teils kunstvoll geschmückten Leiterwagen kamen auf eine Stippvisite am Fest vorbei, wenngleich ihre Zahl überschaubar blieb.

Zahlreiche Gäste nutzen die relativ trockene Witterung für einen Besuch der Hoggedä. Foto: Rainer Bombardi

Reinhard Isak blickte derweil zufrieden auf das emsige Treiben in seinem Verein, in dem er seine Karriere als Siedlerchef begann und heute als Vorsitzender des Hüfinger Ortsvereins im Verband Wohneigentum weiterführt. „Potenzielle jüngere Nachfolger habe ich bereits gefunden. Doch letztendlich blieb der Vorsitz aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder bei mir“, sagt Isak lachend.

Die Hoggedä hat nicht direkt etwas mit den „Fiirobed-Hocks“ zu tun, welche die Stadt Hüfingen 2017 ins Leben rief und die an Donnerstagabenden in den Sommermonaten stattfinden. „Die Tradition der Siedler-Hogggedä ist älter“, ergänzt Isak, „lediglich das Zelt, welches auf dem Festplatz den Sommer über stehen bleibt, gehört uns. Wir bauen es auf, und der letzte Verein, welcher einen Hock veranstaltet, baut es wieder ab.“ In der Zwischenzeit ist eine weitere Männergruppe mit geschmücktem Leiterwagen eingetroffen, im Festzelt eröffnen die Luttlinger den zweiten Teil ihres Auftritts.