In einem Fernreisebus wurde ein Gesuchter entdeckt und kam in Haft. Foto: Beatrice Ehrlich

Seit 2019 hat sich der heute 49-Jährige der Festnahme entzogen.

Ein wegen Geldwäsche verurteilter und mit Haftbefehl gesuchter Mann ist am Samstag von der Bundespolizei gefasst worden. Mehr als sieben Jahre wurde er gesucht, heißt es in einer Mitteilung.

 

Zu Geldstrafe über 7200 Euro verurteilt

Der Gesuchte war untergetaucht und versuchte sich der Strafverfolgung zu entziehen. Bereits 2019 hatte ein Gericht den nigerianischen Staatsangehörigen zu einer Geldstrafe in Höhe von 7200 Euro verurteilt.

Untergetaucht

Der heute 49-Jährige bezahlte weder die Gerichtsschulden, noch trat er die Ersatzfreiheitsstrafe an. Die Staatsanwaltschaft erließ einige Monate später den Haftbefehl.

Fernreisebus kontrolliert

Bei der Kontrolle eines Fernreisebusses aus Italien am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein, endete die Flucht. Die Bundespolizei nahm den Mann am Samstag fest.

Ohne Geld blieb nur die Haft

Da der in Italien wohnhafte Mann die offene Geldstrafe vor Ort nicht begleichen konnte, erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe.