Die Ergebnisse eines Gestaltungsbeirats für die Planung der Festhalle Tennenbronn hat jetzt der Ortschaftsrat diskutiert und teilweise angepasst.
Bei dem ersten Treffen Mitte Dezember wurde dem Beirat die Architekturplanung für wichtige Bereiche für den Bau der Festhalle von den Planern vorgestellt.
Die daraus entwickelten Empfehlungen des Gestaltungsbeirats wurden von Abteilungsleiter Andreas Krause dem Ortschaftsrat vorgestellt und zum Teil bestätigt, in wichtigen Bereichen aber auch entscheidend verändert. Bemerkenswert erscheint dabei, dass die Kritikpunkte von Ortschaftsräten kamen, die auch Teilnehmer im Gestaltungsbeirat sind.
Geringere Pflegekosten
Für den Bühnenboden lautete die Empfehlung auf eine „Ausführung in Linoleumbelag ohne Mehrkosten“. Für den Bodenbelag der Halle wurde in der Diskussion ein Parkett empfohlen, nachdem sich die Mehrkosten des Materials von 54 375 Euro um rund 40 000 Euro reduzieren ließen durch den Wartungs- und Pflegekostenaufwand von Linoleum auf 20 Jahre gerechnet.
Mit den Mehrkosten für Parkett auf dem Hallenboden von rund 15 000 Euro war Parkett auch wieder interessant für den Bühnenboden. Nach einigem Abwägen empfahl der Ortschaftsrat einstimmig Parkett für den Hallenboden und mehrheitlich auch für den Boden der Bühne. Nach einem Einwurf von Peter Bosch will man nun auch einen Fliesenbelag für das Foyer der Halle prüfen, weil der Boden im Eingangsbereich der Halle auch größere Belastungen durch eingetragene Steinchen schadlos überstehen sollte.
Behindertengerecht
Ein behindertengerechter Zugang zur Halle sei Pflicht, verwies Matthias Rehfuß, Fachbereichsleiter Recht und Sicherheit, auf gesetzliche Regelungen, die allen Menschen einen barrierefreien Zugang zu öffentlichen Gebäuden verschaffen sollen. Das betreffe neben Rollstuhlfahrern auch ältere Menschen mit Rollator oder Personen mit Kinderwagen.
Rampe flacher anlegen
Von der künftig behindertengerechten Bushaltestelle sollte die bestehende sehr steile Rampe zum Spielplatz in einem größeren Bogen neu angelegt werden, empfahl Tiefbauer Konrad Ginter. Mit sehr viel weniger Gefälle könnte die Rampe dann auch als Zugang für Besucher der Halle genutzt werden. Ein Zugang für Fußgänger neben der Zufahrt zum Parkplatz sei nicht ideal und gefährlich. Aufgrund der Kanalumlegung müsse man sich über die Rampenanlage ohnehin Gedanken machen.