Die Bildechinger Feuerwehr freut sich über ihr neues Löschgruppenfahrzeug LF 10. Es wurde offiziell in Dienst gestellt.
Im Rahmen eines feierlichen Empfangs nahm die Feuerwehrabteilung Bildechingen am vergangenen Samstag ihr neues Löschgruppenfahrzeug (LF 10) offiziell in Dienst, nachdem dieses von Pastoralreferentin Susanne Tepel gesegnet wurde.
Abteilungskommandant Anton Gramer betonte, dass die Anschaffung weit mehr als nur die Beschaffung eines technischen Geräts sei, sondern ein zentrales Einsatzmittel, das Leben retten und Brände bekämpfen helfe. Er unterstrich, dass es sich um eine wichtige Investition der Gemeinde in die Sicherheit der Bevölkerung handle.
Der Beschaffungsprozess vom ersten Bedarf bis zur Übergabe sei ein langer, zeitintensiver Prozess gewesen, der viele Gespräche, Konzepte und Entscheidungen erforderlich machte.
Viele haben sich engagiert
Ein besonderer Dank galt Oberbürgermeister Peter Rosenberger und dem Gemeinderat für die Zustimmung zur Beschaffung. Dank ging auch an den Kreisbrandmeister des Landkreises Freudenstadt, Frank Jahraus, der den Zuschussantrag bei der Stadt Horb abgestimmt und an das Regierungspräsidium Karlsruhe weitergeleitet hatte.
Die Anschaffung wurde vom Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss in Höhe von circa 96 000 Euro unterstützt. Gramer bedankte sich beim Feuerwehrkommandanten Sven Weniger und insbesondere beim Gerätewart Bernd Schmid, der das Projekt von der Ausschreibung bis zur Abnahme am 10. September bei der Firma Ziegler in Gingen an der Brenz mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Fachwissen begleitete.
Darüber hinaus wurde das Engagement der Kameradinnen und Kameraden hervorgehoben, die sich bereits intensiv in der Einweisungsphase mit der neuen Technik beschäftigen, um im Ernstfall schnell, sicher und effektiv handeln zu können.
Umfangreiche Ausstattung
Das neue LF 10 wartet mit rund 320 PS (235 kW) auf, basiert auf einem Fahrgestell der Firma MAN und wurde mit einem Aufbau der Firma Ziegler gefertigt. Zur Ausrüstung gehören ein Löschwassertank mit dem Fassungsvermögen von 2000 Litern Wasser, eine vierteilige Steckleiter sowie eine Schubleiter mit Entnahmehilfe. Für die Ausleuchtung von Einsatzstellen ist das Fahrzeug mit einem pneumatischem Lichtmast auf dem Dach ausgestattet. Zusätzlich befindet sich im Fahrzeug ein elektrischer Lüfter, ein 9-kVA-Stromerzeuger, ein Wassersauger sowie ein Akku-Kombigerät, welches sowohl als Schere als auch als Spreizer fungiert. Des Weiteren sind im Innern vier Atemschutzgeräte untergebracht, welche bereits während der Anfahrt angelegt werden können.