In München ist der FC Bayern regelmäßig Gast auf dem Oktoberfest, in Hardt veranstaltet der FC-Förderverein das Oktoberfest seit mehr als zehn Jahren selbst.
Zum elften Hardter Oktoberfest verkleideten sich die Schwaben uff’m Hardt als Bayern in zünftigen Krachledernen und feschen Dirndln, und dazu spielte die Blasmusik nicht nur die Polka mit Herz.
FC-Vorstandssprecher Tobias Kuhner begrüßte die Gäste herzlich zum Fest. Er bat Stefan Öttle, den Vorsitzenden des Gewerbevereins, zum Fassanstich. Nach einigen satten Schlägen sprudelte der Gerstensaft unter dem Jubel des Publikums – und das Fest konnte beginnen.
Öttle versäumte es nicht, die Besucher zur Leistungsschau am kommenden Sonntag, 13. Oktober, einzuladen.
Zu seinem letzten Oktoberfest in Hardt ließ Dirigent Daniel Weißer mit der Concordia kaum eine Polka aus, und gemeinsam schworen sie einmal mehr auch dem Land Tirol die Treue. Aber künftig wird er den Böhmischen Traum mit der Stadtmusik beim Oktoberfest in Schramberg dirigieren.
Zu seinem Abschied im Oktober ließ er die Bierfest-Stimmung in der Arthur-Bantle-Halle noch einmal aufkochen, bevor die Hofemer bei ihrem elften Auftritt zur blau-weißen Maßkrug-Meisterschaft den Dorfkindern aus gutem Holz zum Tanz aufspielte.
Zunächst war der Tanzboden noch in Bierbankhöhe, aber der Tanzboden auf der Bühne war aufbereitet und wurde auch genutzt. Zuerst drehten die Mädels von No Names noch ihre wohlgesetzten Runden beim Dirndltanz und gaben auch eine Zugabe.
Den griechischen Wein empfahlen zwar die Hofemer, aber zu sehen waren nur Bierkrüge, die einfach besser zu den Dirndln und den wunderbaren himmelblauen Augen passen.