Das Fest des Akkordeonvereins Tannheim am Himmelfahrtstag wurde doch noch ein Erfolg, das Wetter war gar nicht so schlecht.
Das Mittagsvesper konnten sich Besucher im Freien schmecken lassen, gut kleidungsmäßig verpackt, aber immerhin.
Erste Biker machten einen Zwischenstopp, einige Bollerwagen parkten mit und ohne Nachwuchs darin am Wegesrand.
Die Jauchzaaa als Jubiläumsmusik, bekannt aus Funk und Fernsehen mit Jens Neher mit der Steirischen (aus dem Team der TV-Sendung Schlager-Spaß mit Andy Borg), Schlagzeuger Rüedi Merz und dieses Mal saitenmäßig unterstützt von Dirigent Peter Müller vom Akkordeonverein, fanden den richtigen zünftigen, schmissigen Sound.
Jugend präsentiert sich
Am Nachmittag präsentierte sich die starke Jugendarbeit des Vereins, der seit 55 Jahren besteht, mit Jugendorchester, Musikschülern und musikalischer Früherziehung. Bereits im Vorfeld hatten sich die Jungen in einem Projekt intensiver mit dem Akkordeon als Instrument des Jahres 2026 auseinandergesetzt.
Sie kamen zur Überzeugung: Ein Akkordeon ist kein Instrument nur für alte Leute, auch für uns. Egal wo es gespielt wird, für Stimmung ist gesorgt. Von modern bis zünftig kann man jeden Musikstil darauf spielen.
Fest seit 43 Jahren
Den Vatertagshock am Himmelfahrtstag richtet der Akkordeonverein bereits seit 43 Jahren aus, seit 1990 nicht nur Open-Air, sondern auch mit Festzelt. Es war die Zeit, als die Wald- und Dorffestkultur noch nicht so ausgeprägt wie heute, wo mittlerweile fast in jedem Ort ein Vatertagsfest stattfindet.
Ruf hart erarbeitet
Und es ist immer noch ein Volksfest geblieben, bekannt in Nah und Fern und bei Jung und Alt, eine Anlauf- oder Anfahrstation von Rad-, Fuß- und anderen Wanderern, ob zum Frühschoppen, zum Mittagessen, zur Kaffeezeit oder zum Ausklang.
Der gute Ruf ist hart erarbeitet, ist auch den Helfern der gegenwärtigen Zeit bewusst.