Derzeit ist der Stuttgarter Fernsehturm für Besucher gesperrt. Foto: Leif Piechowski

Die Öffnung des Fernsehturms lässt weiter auf sich warten. Vertreter der Stadt Stuttgart und der SWR Media Services haben sich bei einer gemeinsamen Sitzung auf Ende September vertagt.

Stuttgart - Die Öffnung des Fernsehturms lässt weiter auf sich warten. Vertreter der Stadt Stuttgart und der SWR Media Services haben sich bei einer gemeinsamen Sitzung auf Ende September vertagt. Die Untersuchungen zum Brandschutz sind immer noch nicht beendet. Ungeklärt, so heißt es, sind vor allem „die Einstiegssituation in den Turmschaft und der Ausgang ins Freie am Fuß des Turmes“. Es müsse gewährleistet sein, dass bei einem Brand im Turmkorb die Besucher sicher zum Einstieg in den Aufzug und zur Treppe gelangen.

Wie die Vorschläge des Gutachters umgesetzt werden können, wird nun auf Fachebene geklärt „Da wird keine Sommerpause gemacht“, erklärte OB-Sprecher Andreas Scharf den Stuttgarter Nachrichten. Offensichtlich sind solch umfassende Nachbesserungen nötig, dass Experten mit der Öffnung des Fernsehturms in diesem Jahr nicht mehr rechnen. „Die Aussage von OB Fritz Kuhn, dass es Licht am Ende des Tunnel gibt, gilt nach wie vor“, sagte Scharf.

Die in der Machbarkeitsstudie formulierten vier Maßnahmen für den Turmschaft seien von Baurechtsamt und Branddirektion akzeptiert worden. Alle Maßnahmen zielten darauf ab, die Gefahr einer Brandentstehung im Turmschaft und einer Verrauchung, wenn es dennoch zu einem Brand kommen sollte, durch Beseitigung von Zündquellen und Brandlasten weiter zu minimieren. Da der SWR zur Nachbesserung keine Mittel aus dem Rundfunkbeitrag einsetzen dürfe, seien die Maßnahmen nur umsetzbar, wenn sie aus dem laufenden Betrieb refinanziert werden könnten, sagte SWR-Sprecher Wolfgang Utz.

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