Der Eine-Million-Euro-Mann: Thorsten Knaack aus Heidenheim. Foto: dpa/ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH

Thorsten Knaack (29) gewinnt in der Nacht zum Sonntag eine Million Euro.

Köln - Der baden-württembergische Gymnasiallehrer Thorsten Knaack aus Heidenheim hat den Raab geschlagen und in der Nacht zu Sonntag in der ProSieben-Show „Schlag den Raab“ eine Millione Euro gewonnen.

Im allerletzten Spiel konnte der 29-Jährige den 14 Jahre älteren Raab besiegen und sich so das ausgelobte Preisgeld sichern: Mit einem Basketball traf er aus elf Metern Entfernung in den Korb. In insgesamt 15 Spielen wie Memory, Floorball oder Beachvolleyball hatten sich die beiden Kontrahenten gemessen, das letzte Spiel musste die Entscheidung bringen. Stefan Raab gewann dafür wenigstens den Quoten-Wettkampf um die meisten Zuschauer in der jüngeren Zielgruppe.

„Das ist alles noch gar nicht so richtig fassbar"

Nach dem Siegwurf konnte der Gewinner zunächst seine Freude gar nicht zeigen. Mit starrem Gesichtsausdruck und völlig fertig von fünf Stunden Nervenanspannung, musste er sich erst einmal setzen. Den Sieg realisierte er erst später. „Das ist alles noch gar nicht so richtig fassbar. Ich hätte es mir nicht so schwer vorgestellt, gegen Stefan Raab zu gewinnen. Mir sind die Tränen gekommen und das passiert mir nicht so häufig“, sagte er laut einer Pressemitteilung von ProSieben. „Kein Mensch kann sich vorstellen, wie es ist, einen Basketball in den Händen zu halten und damit sein Schicksal. Entweder du gewinnst damit die eine Million Euro, oder eben nicht. Aber natürlich freue mich ich unheimlich.“

Raabs Show, die um 20.15 Uhr begann und um 1.34 Uhr mit dem Siegwurf ihren Höhepunkt hatte, verfolgten im Durchschnitt 4,00 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 18,7 Prozent. In der Zielgruppe der Zuschauer von 14 bis 49 Jahren, die für die werbefinanzierten Privatsender besonders wichtig sind, holte Raab einen hervorragenden Marktanteil von 31,3 Prozent - kein Sender kam am Samstagabend auch nur in die Nähe dieser Marke.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: