Am Ferienzauber gab es eine Einweisung, wie man einen Defibrillator einsetzt: (von links) Initiator Andreas Maier, Nicole Wiens, die beiden Ferienzauber Projektleiter Noah Österle und Jonas Schlenker sowie Wilhelm Zängler. Foto: Maier

Zum Festivalstart wurde auf dem Ferienzaubergelände ein Defibrillator installiert. Initiiert von Andreas Maier und unterstützt vom heimischen Hersteller Primedic.

Er kann Leben retten, vor allem wenn es um lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen geht: der Defibrillator (AED), oder auch Defi. Mittlerweile ist in vielen öffentlichen Gebäuden ein solches Gerät zu finden. Seit kurzem auch oben auf dem Ferienzaubergelände am Wasserturm.

 

Die Idee dafür stammt von Andreas Maier, der selbst im DRK Rettungsdienst tätig ist und weiß, dass bei einem Herzkreislaufstillstand jede Sekunde zählt. „Und wir haben schließlich in Rottweil mit der Firma Primedic direkt einen Hersteller solcher Defibrillatoren“, sagt er. Er habe mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen und sogleich auf offene Ohren gestoßen.

„Wichtig unsere Heimatstadt zu unterstützen“

„Es ist uns als Hersteller aus Rottweil sehr wichtig unsere Heimatstadt zu unterstützen“, sagt Nicole Wiens, bei Primedic zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. „So ein Defi gehört auf solch eine Großveranstaltung“, betont sie, denn Sicherheit dort zu bieten, wo viele Menschen zusammenkommen, stehe an erster Stelle. „Und mit unserem Gerät – Primedic ist übrigens einer der wenigen Hersteller der Geräte, die noch in Deutschland produzieren – bieten wir Sicherheit aus der Region für die Region“, so Wiens, die betont, dass man beim Einsatz des Gerätes keinerlei Berührungsängste haben müsse. „Es gibt deutliche Sprachanweisungen“, informiert sie.

Gerät bei den Toiletten zu finden

Auf dem Festivalgelände ist das Gerät bei den Toiletten angebracht. Mittendrin also. Und pünktlich zum Festivalstart hat Andreas Maier die Ferienzauberhelfer eingewiesen und geschult. „Bei einer Reanimation sind die ersten beiden Minuten entscheidend“, weiß er. Und ein Defi, der schnell angewandt werde, erhöhe die

Überlebenswahrscheinlichkeit um 80 bis 90 Prozent. Andreas Maier und Wilhelm Zängler, Gebietsverkaufsleiter der Firma Primedic haben den Helfern das Gerät vorgeführt. Es hoffen jedoch alle, dass er nicht zum Einsatz kommen muss.