Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Ferienzauber auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr werden die Preise im Biergarten unter dem Wasserturm nicht erhöht. (Archivfoto) Foto: Siegmeier

Die Vorbereitungen für das Festival laufen auf Hochtouren. Zum Auftakt sind am 18. Juli „Papis Pumpels“ im Kraftwerk. Drei Veranstaltungen sind bereits ausverkauft, für andere werden die Tickets knapp.

Drei Veranstaltungen im Kraftwerk sind bereits ausverkauft – was will man mehr, knapp drei Wochen vor Festivalstart. Geschäftsführer Mike Wutta und sein Team sind guter Dinge. „Wir haben einen tollen Vorverkauf in diesem Jahr“, sagt er und verrät gleich noch ein paar Details.

 

Zum Auftakt am Donnerstag, 18. Juli, im Kraftwerk pumpelt es wieder gewaltig. Die Fans von Schlager und Co. können schon mal ihren Glitzeranzug, die Schlaghosen und Plateauschuhe für den Auftritt von „Papis Pumpels“ hervorkramen.

Klare Trennung zwischen Wasserturm und Kraftwerk

„Wir haben dieses Jahr eine klare Trennung und keine Überschneidungen beim Programm“, weist Wutta hin. Das Programm im Kraftwerk vor den Beginn der Sommerferien zu ziehen, habe sich bewährt. „Dann haben auch die eine Chance zu kommen, die in den Ferien wegfahren“, erläutert er die Strategie. Und die geht auf, was die Vorverkaufszahlen zeigen. „The BossHoss“ am 20. Juli, die „Acabellas“ am 21. Juli, und „20 Jahre Heinrich Del Core“ am 22. Juli sind bereits ausverkauft. Für Heinrich Del Core gibt es am 23. Juli einen Zusatztermin, „der biegt auch schon auf die Zielgerade“, verrät Wutta.

Karten für die „Pumpels“ und die Energy-Base Summer-Edition unter dem Motto „From Sunset Till Midnight“ – mit namhaften DJs – gibt es noch, ebenso für „Yung Hurn“ am 24. Juli. „Ein echter Geheimtipp und Top Act“, sagt Wutta über den Pionier des deutschsprachigen Cloud-Rap. Er ist österreichischer Musiker und Rapper. Seit seinem Durchbruch hat er mit Hits wie „Nein”, „Bianco” und „Cabrio” die Charts erobert und sich als einer der erfolgreichsten Rapper im deutschsprachigen Raum etabliert.

„Uns war es wichtig, dass wir auch für das junge Publikum etwas anbieten“, sagt der Geschäftsführer, der aber auch zugibt, dass der Ferienzauber damit eine Nische bedient. „Es ist ein Experiment, das aber auch die Breite unseres Festivals aufzeigt“. Bei Neuheiten müsse man immer erst mal einen langen Atem haben, aber meist zahle sich das aus, weiß der erfahrene Festivalmacher.

Drei Veranstaltungen sind ausverkauft, für andere werden die Tickets knapp

Der Biergarten am Wasserturm öffnet in der zuletzt gewohnten Manier, unter dem großen Schirm, mit ausgebautem Gastrobereich und jeder Menge kostenloser Musik, am Donnerstag, 25. Juli, seine Pforten. Zweieinhalb Wochen lang ist dann der Fokus unter dem Wasserturm auf Familie gerichtet. Dienstags bis sonntags gibt es kostenloses Musik aller Stilrichtungen, von Chris Metzger, Palermo Pop-Pistols und Buffalo Chips, bis hin zu den Heimathelden, Figa & Schuss und manchen mehr. Und auch Familien- sowie Kinderprogramm wird geboten, ebenso das traditionelle Weißwurst-Frühstück.

Doch was ist aus der Ankündigung geworden, die Preise in diesem Jahr anzuheben? „Das machen wir bewusst nicht, da wir attraktiv sein und zum Mehrfachbesuch anregen möchten“, erklärt Mike Wutta. Das finanzielle Modell stehe auf verschiedenen Säulen: Gastro, Eintritt und Sponsoren. Und mit drei ausverkauften Veranstaltungen und einem einmal mehr sehr guten Sponsoring, „was deutlich die Wertschätzung des Festivals aufzeigt“, sei man gut aufgestellt. Es gehe auch nicht darum, Gewinn zu erwirtschaften, sondern ein finanzielles Polster zu schaffen. „Wenn alles auf Kante genäht ist, fühlt es sich nicht gut an“, so Wutta, dem wichtig ist, dass die Leute Spaß haben, sich wohlfühlen, und dass das Festival familienfreundlich ist. Wenn der Sommer dann auch noch ein wenig Gas gibt bis dahin, dann ist alles perfekt für den Ferienzauber 2024. Mike Wutta ist optimistisch.