Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Ferienstart im Südwesten Auch im Corona-Sommer drohen Staus

Von
Besonders kritisch könnte es am ersten Ferienwochenende vom 31. Juli bis zum 2. August werden. (Symbolfoto) Foto: Martin Schutt/dpa

Region - In Baden-Württemberg starten nächste Woche die Sommerferien. Es drohen Verkehrsbehinderungen und Staus - wegen Corona ist die Verkehrslage laut ADAC jedoch "schwieriger einzuschätzen denn je".

Besonders kritisch könnte es am ersten Ferienwochenende vom 31. Juli bis zum 2. August werden. Davor warnt Julian Häußler, Pressesprecher vom Allgemeinem Deutschen Automobil-Club (ADAC) Württemberg.

Auf diesen Strecken drohen Staus

Dort könnte es vor allem auf der A 6 zwischen Kreuz Walldorf und Kreuz Weinsberg, der A 7 zwischen Kreuz Ulm und Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim sowie der A 8 zwischen Dreieck Karlsruhe und Dreieck Leonberg zu Behinderungen kommen. Größere Verzögerungen drohen laut Häußler insbesondere auf der A 6 wegen der dortigen Baustellen. 

Ebenfalls heikel könnte die Situation auf der A 7 zwischen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen werden. Dort müssen Autofahrer wegen Sanierungsarbeiten am Virngrundtunnel auf die bereits sanierte Oströhre des Tunnels ausweichen, wo nur jeweils ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung steht.

So verändert Corona das Staugeschehen

Häußler räumt indes ein, dass die Einschätzung zum Staugeschehen wegen der Corona-Krise und dem damit veränderten Reiseverhalten dieses Jahr sehr schwierig ist. Der ADAC habe jedoch die Stauereignisse der anderen Bundesländer, die bereits in die Ferien gestartet sind, ausgewertet. Hier zeichne sich eine Reduzierung der Staus um ungefähr ein Drittel (im Vorjahresvergleich) ab. 

Mit einer Zunahme an Staus wegen der Corona-Krise rechnet der ADAC auf den Zufahrten der Erholungsgebiete, vor allem auf den kleineren Straßen. "Die Fahrt an den See oder zum Wandern in den Bergen kann deshalb langwieriger werden", warnt Häußler. Der Grund: Viele Deutsche verzichteten wegen Corona auf Fernreisen mit dem Flugzeug und weite Autofahrten. Sie wollten stattdessen den Urlaub lieber in der Heimat verbringen oder beschränkten sich auf Tagesausflüge.

Generell stehe Deutschland als Reiseland dieses Jahr hoch im Kurs, wie aus dem ADAC-Reisemonitor hervorgehe: 37 Prozent der Routenanfragen an die touristische Beratung des ADACs in den Monaten Mai und Juni hätten sich auf Ziele in Deutschland bezogen.

Tipp: So entgehen Sie der Reisewelle

Der ADAC-Pressesprecher rät Autoreisenden, nach Möglichkeit die Wochenenden zu meiden. Wer durch den Bettenwechsel an den Samstag gebunden sei, könne außerdem durch einen Start am frühen Morgen oder am späten Abend der größten Reisewelle aus dem Weg gehen. Zudem sei es bei Kurztrips und Tagesausflügen ratsam, alternative Ziele anzusteuern, die weniger stark besucht werden.

Juli und August zählen im Südwesten laut dem Automobil-Club zu den stauträchtigsten Monaten. Die drei staureichsten Tage in Baden-Württemberg lagen laut ADAC-Staubilanz alle in der ersten Woche der Sommerferien. Baden-Württemberg sei eines der am meisten mit Stau belasteten Bundesländer, so die Auskunft des Pressesprechers. Im vergangenen Jahr habe es nur in Nordrhein-Westfalen und Bayern mehr Stillstand auf den Straßen gegeben.

Artikel bewerten
4
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.