Zwei Gruppen – das Bild zeigt eine – sind in Meßstetten am Donnerstag in die Ferienspiele gestartet.Foto: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Betreuung: Auf 69 Kinder wartet ein Freizeitprogramm – abermals unter Pandemiebedingungen

In diesem Jahr ein wenig anders, aber im Kern doch gleich, gehen die Ferienspiele in Meßstetten über die Bühne. Auf knapp 70 Kinder aus der Gesamtstadt wartet in ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.

 

In diesem Jahr ein wenig anders, aber im Kern doch gleich, gehen die Ferienspiele in Meßstetten über die Bühne. Auf knapp 70 Kinder aus der Gesamtstadt wartet in ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.

Meßstetten. Bereits im Mai, als die Coronazahlen noch recht hoch waren, wagten das Team um Ferienspielleiterin Rebekka Robnig den Vorstoß, in die Planung für die Ferienspiele in den Sommerferien einzusteigen. Je nach Inzidenzlage und den damit verbundenen Regeln hatte man verschiedene Hygienekonzepte ausgearbeitet. Am Ende hatte man Glück: Die Sieben-Tage-Inzidenz bewegt sich aktuell im Zollernalbkreis im einstelligen Bereich, die Einschränkungen für die Kinder sind überschaubar – wie auch die Anzahl der teilnehmenden Kinder in diesem Jahr.

Knapp 70 im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind es; in den Vorjahren bewegte sich die Teilnehmerzahl stets um die 100. Dennoch durften alle Kinder, die ihre Anmeldung fristgerecht abgegeben hatten, auch teilnehmen.

Damit Corona keine Chance hat, wurden die Kinder in zwei Großgruppen und sechs Kleingruppen aufgeteilt: Getreu dem Motto "Tiere" in die Landtiere und die Wassertiere. Das Programm der beiden Gruppen ist identisch, aber zeitversetzt; auch gegessen wird getrennt. Gut, dass die 20 ehrenamtlichen Betreuer bei der Einteilung geschaut haben, aus welchem Stadtteil die Kinder kommen und wer mit wem befreundet ist.

Schnelltests bringen Sicherheit

Innerhalb ihrer Gruppe müssen die Kinder keine Maske tragen, jedoch wenn sie sich im Schulgebäude im Bueloch, wo die Ferienspiele ihre Basisstation haben, bewegen. Alle paar Tage gibt es – ähnlich wie in der Schule – Schnelltests für alle Kinder; bereits am Vorabend wurden alle Kinder zur Testung geladen.

Neu ist auch, dass die Ferienspiele das Wochenende über pausieren, die beiden Tage allerdings an die Woche angehängt werden und somit bis Freitag, 6. August, dauern.

Die Kinder erwartet ein vielfältiges Programm: Am ersten Tag schaute Bürgermeister Frank Schroft vorbei und versprach schon mal frei heraus, dass er den Kindern in den kommenden Tagen ein Eis spendieren wird. Dann lernten sich die Kinder innerhalb ihrer Gruppen anhand von Spielen kennen. An Tag zwei wird ganztags gebastelt, am Montag steht ein Besuch auf dem Bauernhof an. Weitere Programmpunkte sind Besuche beim Förster, eine Rally in Hartheim, die BRH-Hundestaffel schaut vorbei, es gibt einen Ausflug und zum Ende einen Gottesdienst.

Üblicherweise kommen die Eltern am letzten Tag zum Abschlussfest vorbei, aber Corona zuschulden, findet das abermals innerhalb der Gruppen statt.

Ein Wermutstropfen, welcher der spontanen Ausrichtung der Ferienspiele geschuldet ist: Anders als in den vergangenen Jahren tragen die Kinder keine einheitlichen Ferienspiel-T-Shirts. Stattdessen gibt es für die Kinder eine andere personalisierte Überraschung.