Für ihre Arbeit in der Bastelwerkstatt erhalten die Kinder in der „Rangdengcity“ auch in diesem Jahr wieder „Rangel“. Foto: Link

Nächste Woche erwacht ein kleines Dorf inmitten von Rangendingen zum Leben: Im Kinderspieldorf starten am Montag, 26. August, die Rangendinger Ferienspiele. Auf diese Höhepunkte dürfen sich die 150 Teilnehmer freuen.

Auch in diesem Jahr entsteht in Rangendingen eine zweite kleine Stadt – das Kinderspieldorf „Rangdengcity“ . Was es über das Kinder- und Jugendferienprogrogramm in der kommenden Woche zu wissen gilt, haben wir mit den wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst:

 

Was ist „Rangdengcity“ und welche Aktionen gibt es dort für die Kinder?

Das Feriendorf auf dem Gelände der alten Schule in Rangendingen ist einem richtigen Dorf nachempfunden: Es gibt eine Polizei – dieses Jahr sogar mit neuen Westen – ein Taxi, ein Kaufhaus und jede Menge Stationen, an denen die Kinder von Montag, 26. August, bis Freitag, 30. August, basteln, malen und werkeln können. In der „Rangdengcity“-Uni können die Teilnehmer „Vorlesungen“ von anderen Kindern und Betreuern lauschen.

Seine Tore öffnet die Ferienspielstadt täglich um 9 Uhr, wie Organisatorin Ann Katrin Schilling im Gespräch mit unserer Redaktion berichtet. Bis 16 Uhr können die Teilnehmer dann an ihren Projekten arbeiten. Eine Ausnahme ist der Freitag, an diesem Tag endet das Dorftreiben bereits um 14 Uhr, um das Dorffest zu feiern.

Auf welche Höhepunkte dürfen sich die “Dorfbewohner“ in diesem Jahr freuen?

Für ihre Arbeit in Bastel-, Bauwerkstatt und Druckerei erhalten die Kinder „Rangel“, die eigene Währung der Kinderspielstadt. Damit können sie sich dann im Kaufhaus unter anderem Basteleien anderer Kinder kaufen. Und noch etwas ist ganz besonders an diesem Ferienspielprogramm: Am Montag dürfen sich die Kinder aufstellen lassen, die sich am Dienstag dann zum Bürgermeister und zur Bürgermeisterin des Dorfes wählen lassen wollen.

Ein weiterer Höhepunkt ist die „Rangdengcity“-Olympiade auf dem Spiel- und Spaßplatz, erzählt Ann Katrin Schilling. Dort wird es verschiedene Stationen geben, an denen die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen dürfen.

Den krönenden Abschluss bildet das Abschlussfest auf dem Dorfplatz. Am Freitag können dort von 14 bis 16 Uhr Eltern, Betreuer und Teilnehmer gemeinsam feiern – das Programm wird sich im Laufe der Woche entwickeln. Ann Katrin Schilling sagt darüber: „Die Kinder entscheiden das.“

Wie viele Kinder nehmen am Programm teil und wie bereiten sich die Betreuer darauf vor?

Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Jennifer hat Ann Katrin Schilling die Kinderferienspiele organisiert. Wie sie erklärt, sei die Resonanz auf eine Fortsetzung in diesem Jahr positiv ausgefallen – unzählige Anfragen seien eingegangen. Aber: Nicht alle Kinder können teilnehmen und so werden in der nächsten Woche 150 Kinder das Rangendinger Ferienspieldorf beleben.

Unterstützung erhalten die beiden Organisatorinnen von Jugendlichen, die die Ferienspiele ehrenamtlich betreuen. In mehreren Betreuertreffen habe man das Konzept der Kinderferienspiele ausgearbeitet, so Schilling.

Sie betont außerdem, dass weitere Mithilfe von Rangendinger Vereinen, dem Bauhof und aus Materialspenden der Eltern bei den Organisatoren angekommen sei: „Ohne diese Unterstützung könnten wir das so gar nicht machen“, sagt sie.

Welche Angebote gibt es für die Eltern während der Ferienspielwoche?

Nach Aussage von Ann Katrin Schilling können sich Eltern täglich – außer am Freitag – ab 14 im Elterncafé bewirten lassen. Auch die ein oder andere Dorfführung durch die Kinder sei wohl für die Eltern drin, so Schilling.