Die ganze Woche über wurde das Parthenon auf der Akropolis nachgebaut, das gerne als Klettergerüst genutzt wird. Foto: Marschal

In Geislingen sind am Mittwoch die Ferienspiele zu Ende gegangen. Das Programm lehnte sich an die olympischen Spiele an. Beim Abschlussspiel maßen sich die 120 Kinder in verschiedenen Disziplinen.

Während in Paris Athleten aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen um Medaillen kämpfen, taten das in Geislingen die Ferienspielkinder ebenso.

 

Am Mittwoch sind die Ferienspiele, deren Motto sich in diesem Jahr an die olympischen Spiele anlehnt, zu Ende gegangen. Entsprechend sportlich war das Abschlussspiel rund um die Schlossparkhalle. An verschiedenen Stationen mussten die 120 Kinder aus Geislingen, Binsdorf und Erlaheim, Aufgaben bewältigen. Weil das Wetter am Abschlusstag, ebenso wie die gesamte erste Ferienwoche über, recht heiß war, hatten einige Aufgaben mit Wasser zu tun. So mussten die Kinder versuchen innerhalb einer Minute mit einem Becher so viel Wasser wie möglich über einen Parcours zu transportieren. Die Aufgabe an einer anderen Station war, mit Hilfe einer Fliegenklatsche einen Luftballon im Slalom zu führen.

Beim Bauen flackert das „olympische Feuer“

Hinter den Acht- bis Zwölfjährigen liegt eine ereignisreiche erste Ferienwoche: Dem Auftakttag mit Eröffnungsspiel und verschiedenen Workshops folgte ein Ausflug ins Badkap. Der Samstag steht bei den Geislinger Ferienspielen ganz im Zeichen der Vereine, die jeweils für die Kinder ein Programm vorbereitet hatten. Sonntags wurde ein Familiengottesdienst in der Schlossparkhalle gefeiert, das Küchenteam kochte Tortellini und nachmittags ging es nach Sigmaringen, wo das Hohenzollernschloss besichtigt wurde.

Den Montag konnten die Kinder wieder ganz nach ihren Wünschen gestalten: Im Angebot waren Sportangebote wie Yoga und Tischtennis, Basteln oder ein Besuch bei der Polizei. Die ganze Woche über zimmerten handwerklich geschickte Kinder immer wieder an ihrem olympischem Tempel aus Holz, welcher dem Parthenon auf der Athener Akropolis nachempfunden ist. Und immer wenn gebaut wurde, flackerte das „olympische Feuer“ in einer Feuerschale. Und weil das Bauen so viel Spaß machte, wurde der Plan kurzerhand um einige Spielelemente ergänzt, so dass das Bauwerk gleichzeitig als Klettergerüst diente.

Am Mittwoch maßen sich die Kinder in verschiedenen Spielen. Foto: Marschal

Außerdem mussten die Kinder in jeder Mittagspause zum olympischen Wettkampf antreten und sich in Disziplinen wie Parcours, Schwungtuch und Seilklettern messen. Bei Erfolg durften sie einen der olympischen Ringe auf ihrem Ferienspiel-T-Shirt ausmalen.

Zur Belohnung – das Wetter war ja glücklicherweise mehr als geeignet – durften sie täglich das Freibad besuchen.