Die Familienolympiade sorgte bei Jung und Älter für Kurzweil. Foto: Geisel

Im Sack um die Wette hüpfen, einen Kisten-Turm emporklettern und weiter zum Angelspiel – bei der Familienolympiade des VfB Effringen kam keine Langeweile auf.

Wildberg-Effringen - Die Sommerferien haben begonnen und damit auch das städtische Sommerferienprogramm in Wildberg. Die ersten Angebote fanden bereits statt, einige stehen noch an. Ein Blick ins Programm (wildberg.ferienprogramm-online.de) verrät: Es ist wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Egal ob sportliche Herausforderungen, kreatives Werkeln und Basteln, spannendes Forschen, Erkunden der Natur oder Familienspaß. In die letzte Kategorie fällt die Familienolympiade, mit welcher sich der VfB Effringen zum ersten Mal seit dem Jahr 2008 wieder am städtischen Sommerferienprogramm beteiligte. In die Hand genommen hat das Team vom Kinderturnen.

Laura Müller, Anika Steger, Sabrina Steger, Alexandra Omnitz und Damaris Hörchner haben den Sportplatz in eine Landschaft aus kurzweiligen und teils auch sportlich herausfordernden Spielen verwandelt, welche Kinder und Begleitpersonen gemeinsam erkundeten, um dann die Aufgaben mit Begeisterung zu bewältigen. Beim Hindernislauf, auf der Wippe oder auch bei Mikado war Geschicklichkeit gefragt, beim Torwandschießen und Dosenwerfen war Zielsicherheit alles. Eine Schatzsuche im Sandkasten weckte den Abenteuergeist der Kleinen und Großen.

Beim Kistenstapeln geht es hoch hinaus

Wie echte Kletterer fühlten sich die Kinder beim Kistenstapeln, wofür sie ein Sicherheitsgeschirr anlegten und ein Stück in die Höhe gehoben wurden, um einen hohen Turm bauen und sich schließlich, wie große Baumeister, oben draufstellen zu können. Das dafür notwendige Gerät, um ein Kletterseil in entsprechender Höhe spannen zu können, stellte die Familie Geigle kostenlos zur Verfügung, wie Laura Müller dankbar anmerkte.

Bei der Siegerehrung geht niemand leer aus

Die Organisatorinnen freuten sich über die große Zahl an Teilnehmern – es gab 24 Anmeldungen – und vor allem den Spaß, den die Jungen und Mädchen mit ihren Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten bei der Olympiade hatten. An jeder Station holten sich die Teams nach erfolgreichem Abschluss einen Haken ab. Zum Schluss fand eine Siegerehrung statt, bei der jedoch niemand leer ausging. Immerhin sollten der Spaß und der Sportsgeist belohnt werden. So nahm jede Familie stolz einen Pokal mit nach Hause – allerdings nicht, ohne sich vorher noch gemeinsam bei Essen und Getränken, zur Verfügung gestellt vom Verein, wieder zu stärken.