Ein unterhaltsames und interessantes Programm gestalten DLRG und Jugendrotkeuz für die Ferienkinder in Vöhrenbach. Foto: DLRG

Baywatch, die Wasserrettung, gibt es nicht nur in Kalifornien. In Vöhrenbach gab es eine Baywatch-Übernachtung im Rahmen des Sommerferienprogramms.

Vöhrenbach - 15 Kinder trafen sich unter Leitung des DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellenschaft) Vöhrenbach mit Sebastian Kern und Monika Kleiser vom Jugendrotkreuz im Schwimmi. Zum Auftakt galt es erst Mal, sich gegenseitig kennenzulernen. Dazu gab es ein Würfelspiel um Schokolade und anschließend das Gesellschaftsspiel "Gefangenendilemma Bonny und Clyde".

Danach ging es dann aber tatsächlich ins Wasser. Auf dem Plan stand für die Teilnehmer einen Schnellkurs in Wasserrettung: Wie kann man mit einem Board eine Person retten? Von den Helfern der DLRG wurde dies demonstriert, dann waren die Teilnehmer gefordert. Sie mussten mit dem Board zu der hilflosen Person schwimmen, diese dann fachmännisch auf das Board und damit wieder ans rettende Ufer bringen.

Viel Spaß mit dem Stand-up-Board

Eine zweite Aufgabe war es, jeweils den anderen Teil der Gruppe möglichst schnell und effektiv über das Wasser auf die andere Seite zu bringen. Hier entschieden sich die jungen Teilnehmer für das Schlauchboot statt für das Board. Nicht zuletzt haben in einem Boot mehr Passagiere Platz.

Viel Spaß macht es dann auch, gemütliche Versuche mit dem Stand-up-Board zu absolvieren oder mit dem Boot über das Wasser zu fahren. Einem Team der Mädchen dauerte das aber alles zu lange: Sie bauten aus Rettungsringen und einer Bierbank ein Floß und wagten sich so aufs Wasser.

Duelle auf dem Beachvolleyballfeld

Sportlich und auch sehr ausdauernd ging es danach auf dem Beachvolleyballfeld zu, wo sich die Kinder harte Duelle lieferten. Als es dann dunkel wurde, gab es schon etwas gruselig ein Gruppenspiel mit dem Werwolf vom Düsterwald, der sein Unwesen bei Kerzenschein auf dem Rasen vor der Beachbar trieb. Weiter ging es mit Verbandstechnik, dabei konnten die Teilnehmer dank ausreichend Verbandsmaterial aus ihren Kollegen richtige Mumien machen.

Und noch einmal gab es eine ungewöhnliche Erfahrung: Mitten in der Nacht ging es noch einmal ins Schwimmbecken zum Nachtschwimmen bei doch relativ kaltem Wasser. Nach diesen vielen Erlebnissen musste nun nach dem Frühstück nur noch aufgeräumt werden, und die Kinder verabschiedeten sich müde, aber sehr zufrieden.