Zielschießen auf dem Wittumgelände: Das Kunststoff-Wildschwein hat bereits einige Streifschüsse abbekommen. Foto: Yannick Wegner

Die Faszination des Bogenschießens erleben – täglich für 13 Kinder des Sommerferienprogramms des JUKS möglich.

„Der Pfeil sagt immer die Wahrheit“, stellt Sabine Przewolka fest. Sie und zwei ihrer Helfer betreuen das Bogenschießen im Rahmen der JUKS-lympischen Spiele.

 

Aus ungefähr fünf Metern zielen die Kinder auf aufgemalte Rehe oder sogar auf ein Wildschwein aus Kunststoff. Gefragt sind Konzentration, ein gutes Auge sowie das rasche Verarbeiten von Niederlagen. Wenn ein Pfeil das Ziel verfehlt, nützt es nichts, sich darüber aufzuregen und die Beherrschung zu verlieren. Keine Ausreden oder was wäre wenn – wichtig ist, den Fokus direkt auf den nächsten Schuss legen zu können.

Darüber hinaus wirkt sich die Sportart positiv auf die Haltung der Kinder aus, um den Bogen spannen und den Pfeil fachgerecht ins Ziel führen zu können, ist Körperspannung nötig. Gerade im heutigen Handy- und Bildschirmzeitalter kann hiervon langfristig profitiert werden.

Am Ende des Tages würden die Teilnehmer mit einem gewissen Stolz in Richtung des gemeinsamen Mittagessens aufbrechen, so Przewolka. Kein Wunder, schließlich kommen echte Pfeile und Bögen zum Einsatz, wobei selbstverständlich strikt auf die Sicherheit der Kinder geachtet wird.

Diese lernen äußerst schnell, landen zunächst noch die meisten Pfeile verstreut in der Wiese, erhöht sich nach kurzer Zeit die Trefferquote beachtlich. Zu den Highlights gehört besonders das Schießen auf Luftballons, die mit lautem Knall explodieren, am Mittag geht es beim Bumerangwurf ein wenig ruhiger zu.