Auf dem alten Sportplatzgelände in Ratshausen findet das Ferienprogramm des Jugendraums statt. Jugendraumleiterin Carina Scheible und Teamerin Seline Müller haben für die teilnehmenden Kinder erlebnisreiche Unternehmungen vorbereitet. Foto: Visel

Freizeit: Ferienprogramm in Ratshausen

Ratshausen (bv). Einige erlebnisreiche Tage haben zehn Kinder aus Ratshausen im Rahmen des Ferienprogramms verbracht, das vom örtlichen Jugendraum veranstaltet wird.

Die Gemeinde Ratshausen hatte ihr eigenes Ferienprogramm wegen Corona abgesagt. "Deshalb haben wir vom Jugendraum ein Alternativprogramm erarbeitet", sagt Jugendraumleiterin Carina Scheible vom Haus Nazareth.

Aber wegen der Corona-Krise sei dies natürlich nicht einfach gewesen, weil man nicht gewusst habe, wie "zum Zeitpunkt der Ferientage die geltenden Regelungen sind". Das Ganze, so Scheible, sei ja schon vor rund einem halben Jahr geplant und in die Wege geleitet worden.

In der ersten Woche ist Teamerin Seline Müller der Jugendraumleiterin zur Seite gestanden. In der zweiten Programmwoche, bei der ebenfalls wieder zehn Kinder angemeldet sind, bekommt sie Hilfe von einer Praktikantin des Hauses Nazareth. "Wir haben die Teilnehmerzahl auf maximal zehn festgelegt, um die Corona-Regeln einhalten zu können.

Die Kinder haben im Rahmen des Ferienprogramms schon einige abenteuerliche Tage verbracht. Unter anderem stand ein Waldspaziergang an, bei dem auch eine Hütte gebaut wurde. "Jeder Tag steht unter einem anderen Motto", informiert Scheible: Walddetektive, Waldkünstler oder Wald-Olympiade. Der Höhepunkt freilich war der Besuch auf dem Alpaka-Hof Zollernalb in Ringingen. Die Kinder konnten zusammen mit den Tieren wandern. "Das hat allen mächtig viel Spaß gemacht."

In der zweiten Woche wiederholt sich das Programm auf dem alten Sportplatz, der mit seiner Schutzhütte und den Sitzgelegenheiten für die Ferienunternehmungen der Kinder gut geeignet sei.

Diese werden von den Müttern oder den Geschwistern dorthin gefahren. "Essen und Trinken bringen die Kinder selbst mit", sagt Carina Scheible.

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