Die Ferienbetreuung des Jugendhauses und der Stadt wurde erstmals ausgeweitet zu einem Sommercamp. Attraktionen von der Feuerwehr, Waldprojekte, eine Bastelwerkstatt und viele mehr waren Teil des abwechslungsreichen Programms.
Dieses Jahr wurde in Neubulach neben der üblichen Ferienbetreuung im Jugendhaus und dem jährlichen Sommerferienprogramm der Stadt erstmals durch das Jugendhaus zusätzlich ein Neubulacher Sommercamp eingeführt. 60 Kinder in der ersten und 28 Kinder in der zweiten Woche haben sich dazu angemeldet und erlebten ein äußerst abwechslungsreiches und attraktives Programm.
Sommer, Sonne, und viel Spaß hatten die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zwei Wochen lang in und um der Gemeinschaftsschule Neubulach. Das Jugendhaus direkt nebenan, eine sozialpädagogische Einrichtung der Jugendhilfe Waldhaus, bot hier in Kooperation mit der Stadt Neubulach, der Feuerwehr und einiger örtlicher Vereine erstmals eine eigene Ferienbetreuung unter der Leitung von André Wichert an.
In Workshops, Projekten und Ausflügen verschiedene Rätsel lösen
Rund um das Motto „Die vier Sternzeichen-Elemente“ Feuer, Wasser, Erde und Luft konnten die Kinder gemeinsam ein weiteres geheimes fünftes Element entdecken. In Workshops, Projekten und Ausflügen haben die Kinder in zwei Wochen dazu viele Stempel sammeln und Rätsel lösen können, um das spannende Geheimnis um das fünfte Element zu lüften. Täglich von 8.30 Uhr bis 15.45 Uhr gab es Programm. Für manche Eltern war die Frühbetreuung im Jugendhaus, die bereits ab 7.15 Uhr möglich war, ganz offenkundig ein echter Segen, meinte der Jugendhausleiter.
Die jeweiligen Wochen mussten zuvor von den Eltern einzeln und im Block gebucht werden. Für 50 Euro pro Woche gab es neben Programm und Ganztagsbetreuung auch täglich Frühstück und Mittagessen.
Um 8.30 Uhr haben dann zuerst alle gemeinsam gefrühstückt und anschließend begannen die Workshops, zu denen sich die Kinder individuell und täglich von neuem entscheiden konnten. Neben den Kindern aus Neubulach waren auch Kinder aus Neuweiler, Oberkollwangen, Sulz und anderen Kommunen vertreten. Feuer selbst, aber vor allem auch sicher machen, verschiedene Wasserspiele, eine Bastelwerkstatt mit Kupferdraht-, Papier- und Malbereichen, Attraktionen von der Feuerwehr, Waldprojekte, Minigolf, Schwimmen, Spiel und Sport, Klettern und eine Stadt-Rallye – die von Bürgermeisterin Petra Schupp selbst organisiert und veranstaltet wurde – standen auf dem Programm.
Spannendes über den Wald gelernt
Thomas Walz, Förster in Neubulach, lernte den Kindern ferner das Räuber-Einmaleins. Ein Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hatte dazu alles dabei, was den Tag im Wald noch spannender und lehrreicher machte. Die Kinder wurden darüber altersgemäß an wichtige Themen rund um den Wald herangeführt.
Teamgeist und Kommunikation auf Augenhöhe
André Wichert war angetan und gleichfalls motiviert vom Teamgeist, der Kommunikation auf Augenhöhe und der, wie er es formulierte, besonders tatkräftigen Unterstützung durch die Stadt Neubulach. Der junge Leiter des Jugenshauses sieht durchaus Chancen, die verschiedenen Ferienprogramm-Angebote im kommenden Jahr zu bündeln, um Synergieeffekte zu erzielen, wobei das Jugendhaus bereit wäre, dann auch die Organisation dafür zu übernehmen.
Gegen 12.15 Uhr gab es täglich warmes Mittagessen. Besonders stolz war Wichert darauf, dass sich hier zwei 13-jährige Schülerinnen der Gemeinschaftsschule, Annabella Schneck und Lena Seidel, aus eigenem Antrieb heraus, selbst um die gesamte Küchenarbeit kümmerten. Wie zu hören war, schmeckte alles lecker und war auch immer bestens vorbereitet. Insgesamt waren es drei Hauptamtliche, vier FSJ’ler und vier Jugendliche im Rahmen eines Ferienjobs, die im Sommercamp 2024 mithalfen.
Alle Kinder bekamen zu Beginn des Camps ein T-Shirt und ein Armband und abschließend noch eine Urkunde über die Teilnahme.