Alfio Leonardi zeigt den jungen Pizzabäckern, worauf es ankommt für eine leckere Pizza. Foto: Ziechaus

Den Teig für ihre Wunschpizza selbst ausrollen und belegen, das konnten 14 junge Pizzabäcker mit den Profis von Leos in Hardt.

Beim Sommerferienprogramm der Gemeinde Hardt stand ein Besuch in Leos Pizza- und Kebap-Stube ganz oben auf der Speisekarte mit selber machen und ausprobieren.

 

Die Überraschung waren die wenigen und einfachen Zutaten für einen knusprigen Pizzateig, die in der Küche in einer Knetmaschine verrührt wurden. Nur Mehl, Hefe, Salz und Wasser hatte Pizzabäcker Alfio Leonardi in die Knetmaschine zum Verrühren gefüllt. Nach ein paar Minuten konnte er prüfen, ob der Teig elastisch ist und nicht reißt. Weiche Teigportionen wurden in Kisten mit Deckel umgefüllt und zum Reifen in den Kühlraum gelagert.

Tomatensoße fein verteilt

Aus einem großen Kühlschrank in der Küche holte er vorbereitete flache Teiglinge für Pizzaböden. Die 200 Gramm schweren Teigstücke landeten im Mehl auf dem Edelstahltisch.

Jetzt konnte jeder der jungen Bäcker seinen Teig zu runden Böden ausformen mit etwa 30 Zentimeter Durchmesser. Es war gar nicht so einfach, den Teig möglichst gleichmäßig zu formen, ohne Löcher oder Risse im Boden.

Mit der Hilfe von Alfio rundete sich das Bild der Böden auf die bekannte Größe einer Pizza und gleich wurde es bunt mit der fein verteilten Tomatensoße. Jetzt ging es um Geschmack und Wünsche für den Belag mit Salami oder Pilze. Einige wollten rote oder weiße Zwiebeln, etwas Mais, rote Paprikaschnitze und zum Abschluss den Käse zum Verlaufen. Eleni und Frieda dachten an Gewürze, fein gestreut für das Italien-Aroma.

Ein krosser Rand

Mit der großen Holzschaufel schob Nelli einzeln die runden Kunstwerke in den gewölbten Pizzaofen. Bei etwa 400 Grad sollten die Pizzen etwa drei, vier Minuten backen, mehrfach gedreht, damit sie gleichmäßig ihren krossen Rand aufbacken und der Käse gut über den Belag verläuft, ohne zu verbrennen.

Nelli holte die Pizzen aus dem Ofen. Foto: Ziechaus

Nach einer vorsichtigen Testberührung holte Nelli die Pizzen mit dem Schieber aus dem Ofen, um sie in die vorbereiteten Schachteln zu schieben.

In der Pizzeria eine duftende Pizza Siciliana mit Mozzarella und Kapern oder eine mit Salami einpacken und zuhause essen? Pizza schmeckt am besten frisch aus dem Ofen auf den Tisch des Hauses. Aber die Wunschpizzen im Ferienprogramm sollten eingepackt werden, damit man Eltern und Geschwistern zeigen, was man bei Leos selbst gebacken hatte: Buon appetito.