Ihre selbst ausgedachten Märchen spielten die Kinder auch vor. Foto: Müller

Auch die zweite von Schulsozialarbeiterin Britta Müller organisierte Ferienprogramm-Woche stand unter dem Thema Märchen. 25 Kindern aus allen Grundschulen der Gemeinde wurde dabei ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Baiersbronn - Schulsozialarbeiterin Britta Müller wurde wie 2020 von Stella und Shakira Marsiano und Tatiana Bakhutashvili unterstützt. Neu hinzugekommen war Jule Mohrlok.

Die Woche begann mit einer Märchenrallye, die sich Britta Müller gemeinsam mit Andrea Braun von Murgels Spielhaus ausgedacht hatte. Wie die Schulsozialarbeiterin weiter berichtet, galt es, an den verschiedenen Stationen im Team Aufgaben zu erfüllen. So musste an einem langen Seil der Märchenwald durchquert werden. Neben weiteren Aufgaben galt es, Karten aus verschiedenen Märchen zuzuordnen und die sieben Zwerge zu entdecken.

Im Tonbachtal erwartete Märchenerzählerin Annette Volz am zweiten Tag die Mädchen und Jungen. Annette Volz erzählte am Bach Märchen über den Wassermann, den goldenen Fisch, aber auch über König Zwirbelbart und über die kluge Köhlerin. Die Kinder hörten aufmerksam zu und zeigten sich beim anschließenden Quiz schon als richtige Märchen-Profis.

Höhepunkt ist unter anderem Fahrt nach Bermersbach

Ein Höhepunkt im Ferienprogramm war die Fahrt mit dem Bus nach Bermersbach. Auf dem dort gelegenen Glücksweg erzählte die Salamanderfrau Amanda den Kindern allerhand Geschichten. Dazu gab es immer wieder kleine Quizaufgaben, die bei der Wanderung erraten werden konnten. Die Tour verlief idyllisch entlang eines Bachs und über einen schmalen Pfad. Dabei standen immer wieder Märchen im Fokus, sodass die Kinder wieder Neues hinzulernten.

An den beiden letzten Tagen des Ferienprogramms der Schulsozialarbeit der Gemeinde Baiersbronn war Klaus-Peter Wick zu Gast. Diesmal waren die Kinder gefragt, sich ein Märchen auszudenken und dann am letzten Tag dem Publikum vorzuführen. Da spielten unter anderem eine gruselige Waldhexe, der Stikosaurus und der Schlangendau mit, um nur einige der märchenhaften Namen zu nennen, die die Geschichten zu etwas Besonderem machten. In drei Gruppen aufgeteilt, spielten die Kinder Modernes, Fantasievolles und Märchenhaftes den jeweils anderen Gruppen vor. Dabei war so manches Kind ganz schön aufgeregt, da alle den Anspruch hatten, in ihren Rollen zu glänzen.

Begeistert von Kreativität der Mädchen und Jungen

Klaus-Peter Wick, gelernter Theaterpädagoge, war begeistert von der Kreativität der Mädchen und Jungen, aber auch von dem Betreuerteam, das immer wieder mit guten Ideen die Kinder motivierte, heißt es in dem Bericht weiter. Großen Applaus bekamen alle, und am Ende gab es für die Kinder ein erfrischendes Eis. Die Rückmeldungen der Jungen und Mädchen waren denn auch rundum positiv: Toll sei es gewesen, Spaß habe es gemacht.

Und für diejenigen, die bedauerten, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein können, weil sie dann weiterführende Schulen besuchen, hat Britta Müller einen Trost parat: Ab der achten Klasse nimmt sie immer wieder gerne Praktikanten in ihr Ferienprogramm auf.

Die Resonanz von Eltern und Kindern sei wieder einmal überwältigend, so Britta Müller. Es habe sich ganz deutlich gezeigt, wie wichtig ein soziales Miteinander in dieser doch besonderen Zeit ist.

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